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31.01.2013

12:58 Uhr

Absatzeinbruch

Toshibas Sorgenkind ist der Fernseher

Der zweitgrößte Chiphersteller der Welt Toshiba konnte kein dickes Plus beim Konzerngewinn verbuchen. Schuld war das miserable Fernsehgeschäft. Punkten konnte der Konzern allerdings in der Energietechnik.

Ein Toshiba CEVO 4K HD-Fernseher. Das Fernsehgeschäft ist ein Klotz am Bein des Konzerns. AFP

Ein Toshiba CEVO 4K HD-Fernseher. Das Fernsehgeschäft ist ein Klotz am Bein des Konzerns.

Das Fernseher-Geschäft erweist sich für Toshiba immer mehr als Klotz am Bein. Ein höherer Betriebsverlust in diesem Bereich verhinderte trotz der gestiegenen Nachfrage nach NAND-Speicherchips zum Jahresende ein stärkeres Plus beim Konzerngewinn.

NAND-Chips stellt Toshiba unter anderem für Apples iPhone her. Wie der Elektronik- und Chipkonzern am Donnerstag mitteilte, legte der Betriebsgewinn im dritten Geschäftsquartal auf umgerechnet 237 Millionen Euro von nur sieben Millionen Euro im Vorjahr zu. Dies lag weit unter den Erwartungen. Ein Auftragsplus in der Wärmekraft-Sparte und bei der Energietechnik konnte den Einbruch bei Fernsehern und Computern weniger wettmachten als erhofft.

Der weltweit zweitgrößte Chiphersteller nach dem südkoreanischen Elektronikriesen Samsung hält trotzdem an seinen Jahreszielen fest. In dem im März endenden Geschäftsjahr rechnet er mit einem operativen Ergebnis von 2,1 Milliarden Euro. Helfen dürfte dabei der Kursrückgang des Yen. Das Unternehmen, das zu den größten Konzernen Japans gehört, erwirtschaftet etwa die Hälfte seines Umsatzes im Ausland.

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