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26.05.2016

01:54 Uhr

Alibaba

US-Regulierer schauen Jack Ma auf die Finger

Vor dem Mega-Börsengang Alibabas hatten Experten vor dessen undurchsichtiger Buchhaltung gewarnt. Jetzt muss der Online-Riese einräumen, dass die US-Börsenaufsicht die Geschäftspraktiken unter die Lupe nimmt.

Für Transparenz ist der chinesische Onlinekonzern Alibaba nicht bekannt. Auch über die Untersuchung der SEC teilt das Unternehmen wenig mit. Reuters

Dunkle Machenschaften?

Für Transparenz ist der chinesische Onlinekonzern Alibaba nicht bekannt. Auch über die Untersuchung der SEC teilt das Unternehmen wenig mit.

New YorkDer chinesische Online-Riese Alibaba ist ins Visier der US-Regulierer geraten. Die Börsenaufsicht SEC habe Ermittlungen eingeleitet, um mögliche Verstöße gegen Wertpapiergesetze zu prüfen, räumte das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen am Mittwoch in seinem Jahresbericht ein.

Alibaba machte nur vage Angaben zum Inhalt der Untersuchungen. Es gehe unter anderem um die Rechnungslegung im Zusammenhang mit bestimmten Partnerfirmen, an denen Alibaba beteiligt sei, hieß es.

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Man kooperiere mit den Behörden und habe von den Ermittlern verlangte Informationen herausgegeben. Alibaba betonte, dass es bislang keine Vorwürfe wegen Fehlverhaltens gebe. Es sei derzeit noch nicht abzusehen, wie lange die Untersuchungen dauerten.

Der Amazon-Konkurrent hatte im September 2014 den bislang größten Börsengang an der Wall Street gestemmt und rund 25 Milliarden Dollar bei Anlegern eingesammelt. Experten warnten aber von Anfang an vor den eigenartigen Buchhaltungsmethoden und undurchsichtigen Strukturen des Firmen-Imperiums von Alibaba-Gründer Jack Ma, zu dem riesige Internet-Handelsplätze wie Taobao, Tmall oder Juhuasuan gehören.

Von

dpa

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