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27.12.2015

13:15 Uhr

Amazon Prime Video

Jeff Bezos liebäugelt mit Bundesliga- und WM-Rechten

Amazon-Chef Jeff Bezos hat mit seinem Streaming-Dienst noch einiges vor. So interessiert er sich nicht nur für Fußball-Rechte. Er will mit eigenen Film-Produktionen auch einen „Oscar“ gewinnen.

„Unser gegenwärtiges Ziel ist es, 16 eigene Filme pro Jahr zu produzieren.“ AFP

Jeff Bezos

„Unser gegenwärtiges Ziel ist es, 16 eigene Filme pro Jahr zu produzieren.“

BerlinDer mit einem eigenen Film- und Seriengeschäft ins Internet drängende Online-Händler Amazon kann sich das Streamen von Fußball-Weltmeisterschaft und Bundesliga vorstellen. „Unmöglich wäre das nicht", sagte Firmengründer und Konzernchef Jeff Bezos der „Welt am Sonntag“. „Sport ist ein interessanter Bereich.“ Für seinen Streaming-Dienst Amazon Prime Video setzt sich Bezos hohe Ziele. „Wir wollen einen Oscar gewinnen“, sagte er. „Unser gegenwärtiges Ziel ist es, 16 eigene Filme pro Jahr zu produzieren.“

Amazon besitzt bereits ein Filmstudio in Los Angeles. „Wir lassen uns das was kosten. Ich will Meistern wie Spike Lee oder Woody Allen eine neue Plattform bieten", sagte der Konzernchef. „Wir sind in der Lage, solchen Könnern kreative Kontrolle und vor allem viel Freiheit zu gewähren.“ Amazon heuerte Altstar Woody Allen bereits für eine Serie an, die 2016 exklusiv auf der Video-Plattform des Onlinehändlers starten soll.

Mit anderen Streaming-Diensten wie Netflix konkurriert Amazon damit zunehmen mit Hollywood und traditionellen Fernsehsendern. „Dieser große, gigantische Verbund von Kabel- und Satelliten-TV-Anbietern ist gerade dabei sich aufzusplitten“, sagte Bezos. „Die Kunden werden künftig zunehmend ihre eigenen Anbieter aus Streaming-Diensten zusammenstellen, je nachdem, was für Vorlieben sie haben.“

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