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02.01.2007

10:47 Uhr

Amtsgericht München

Insolvenzverfahren gegen BenQ Mobile eröffnet

Es war unausweichlich und nun ist es offiziell. Da sich bis zuletzt kein Investor für den zahlungsunfähigen Handybauer BenQ gefunden hat, hat das Amtsgericht München am Dienstag offiziell das Insolvenzverfahren eröffnet. Doch noch hat Insolvenzverwalter Lutz Prager nicht alle Hoffnung verloren.

HB MÜNCHEN. Die Pleite des Handyherstellers BenQ Mobile ist jetzt offiziell. Das Insolvenzverfahren sei drei Monate nach dem Zusammenbruch des Unternehmens mit Beginn des neuen Jahres eröffnet worden, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts München am Dienstag. Die frühere Handysparte von Siemens hatte ursprünglich 3000 Mitarbeiter in Deutschland, zuletzt waren noch gut 1000 aktiv. Der Betrieb wird nun eingestellt.

Insolvenzverwalter Martin Prager hatte bis zuletzt nach Investoren gesucht. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Interessenten auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens Teile des Unternehmens aus der Insolvenzmasse herauskaufen, betonte die Gerichtssprecherin. Ein Teil der Beschäftigten hat beim früheren Besitzer Siemens neue Jobs gefunden. Die übrigen sollen in zwei Beschäftigungsgesellschaften vorübergehend aufgefangen werden.

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