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27.07.2013

17:27 Uhr

Appell an Mitarbeiter

SAP will Kosten senken

Die Krise in Asien macht SAP zu schaffen. Nach gekappter Umsatzprognose versucht der Konzern nun, seine Kosten zu reduzieren: Die Mitarbeiter sollen „Disziplin“ üben.

Bei SAP will man die Kosten drücken – unter anderem durch geringere Reisekosten der Mitarbeiter. ap

Bei SAP will man die Kosten drücken – unter anderem durch geringere Reisekosten der Mitarbeiter.

WalldorfDer Softwareriese SAP will nach einer gekappten Umsatzprognose seine Kosten drücken. Der Vorstand habe an alle Mitarbeiter appelliert, Disziplin zu üben, teilte der Dax-Konzern am Samstag in Walldorf mit. „Dabei fokussiert die SAP über alle Bereiche hinweg auf die variablen Kosten, im Wesentlichen auf externe Dienstleistungen, Reiseaufwendungen und Infrastrukturaufwendungen.“ Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet, SAP wolle durch ein Sparprogramm im zweiten Halbjahr 2013 insgesamt 200 Millionen Euro sparen. Ein Sprecher wollte die Summe nicht kommentieren.

Die wirtschaftliche Lage in Asien hatte den vom Wachstum verwöhnten Softwarekonzern zuletzt ausgebremst. Das Unternehmen kündigte daher an, seine Produkt- und Serviceumsätze in diesem Jahr nur noch um mindestens 10 Prozent steigern. Ursprünglich sollten die Erlöse aus Softwareverkäufen und Services wie Wartung und Support um 11 bis 13 Prozent zulegen - Währungsschwankungen und andere Nebeneffekte herausgerechnet.

Von

dpa

Kommentare (4)

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J.E.Haas

27.07.2013, 18:30 Uhr

Die Cloud Strategie der SAP wird entscheident sein für die Zukunft des IT-Konzerns. Nicht die Profitabilität in 2013 sondern der Erfolg von Business By Design und der ERP-Cloud-Suite sollte die Aufmerksamkeit gelten. Neben Oracle und Netsuite stehen auch heute noch kleine Angreifer wie die Scopevisio aus Bonn [...] und rütteln am Trohn.

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HerbertXII

28.07.2013, 01:03 Uhr

Ein Apell an Mitarbeiter bringt doch garnix, der Gaul wird solange geritten bis er verreckt. Das machen die Großen so - und die kleinen, wenn sie denn die chance bekommen, erst recht. Ein Mitarbeiter der in der Lage wäre unternehmerisch zu denken wär kein Mitarbeiter... Sowas funktioniert nur wenn man die Pistole aufsetzt...

Account gelöscht!

28.07.2013, 09:38 Uhr

SAP verbrennt mit schöner Regelmäßigkeit Milliardenbeträge für die Übernahme von Software-Firmen (z.B. SuccessFactor, Ariba), die man am besten mit den folgenden Attributen beschreiben kann: Gehypet und mickrig. Für die gewünschte strategische Neuausrichtung (Cloud etc.) wird das bei weitem nicht ausreichen. Wenn SAP im Gegenzug internen und externen Mitarbeitern ein Sparprogramm nach dem anderen reinwürgt wird klar, dass SAP noch nicht einmal gemerkt hat wo es tatsächlich hakt.

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