Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.06.2015

17:34 Uhr

Apple

Gericht bestätigt Urteil im E-Book-Streit

Der Streit um Preisabsprachen bei E-Books beschäftigt die US-Gerichte seit Jahren. Apple soll mit fünf Verlagen gemeinsame Sache gemacht haben. Vor Gericht musste der iPhone-Hersteller nun eine Niederlage einstecken.

Apple habe mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren, so die Richterin. AFP

Streit um Preisabsprachen

Apple habe mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren, so die Richterin.

New YorkIm Streit um Preisabsprachen bei elektronischen Büchern hat Apple am Dienstag eine Niederlage eingesteckt. Ein US-Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung einer niederen Instanz, wonach der Technologie-Riese gegen Bundesrecht verstoßen hat. Der iPhone- und iPad-Hersteller soll sich demnach heimlich mit fünf Verlagen abgesprochen haben, um E-Book-Preise in die Höhe zu treiben. Apple habe dabei eine Schlüsselrolle gehabt. Richterin Debra Ann Livingston erklärte, Apple habe mit den illegalen Absprachen einen einfachen Weg gefunden, um seinen iBookstore im Markt zu etablieren.

Der Fall beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Zuerst hatte das US-Justizministerium im April 2012 Apple und fünf Verlage verklagt. Ihm folgten mehrere Bundesstaaten vor Gericht, und es gab eine Sammelklage von Verbrauchern.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×