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22.07.2015

02:32 Uhr

Apple

Milliardengewinn reicht Anlegern nicht mehr

Wachstum, Wachstum, Wachstum: Apple meldet für das Quartal bis Ende Juni einen höheren Umsatz und eine noch größere Gewinnsteigerung. Doch die Anleger finden ein Haar in der Suppe.

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San FranciscoApple hat im Frühjahr seinen Umsatz und Gewinn erneut deutlich steigern können. Die Erlöse kletterten um knapp ein Drittel auf 49,61 Milliarden Dollar, der Überschuss sogar um 38 Prozent auf 10,68 Milliarden, wie der US-Technologiekonzern am Dienstagabend mitteilte. Für das laufende Quartal rechnet der iPhone-Hersteller mit Umsätzen von 49 bis 51 Milliarden Dollar.

Trotz der Zuwächse kam die Bilanz für die drei Monate bis Ende Juni bei Anlegern nicht gut an: Apple-Aktien büßten nach der Meldung gut acht Prozent ihres Wertes ein, im späten Handel verlor sie dann nur noch knapp sechs Prozent.

Sowohl beim iPhone als auch beim iPad hatte das Unternehmen aus dem Silicon Valley in den drei Monaten zuvor deutliche höhere Verkäufe erzielt. Der Konzern verkaufte in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal 47,5 Millionen iPhones. Das waren 35 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings hatten Analysten zum Teil mit einem noch höheren Absatz gerechnet, der Durchschnitt der Prognosen lag bei rund 49 Millionen Geräten.

Dennoch kann der Konzern offenbar äußerst stark auf Verkäufe seiner iPhones vertrauen. An den Gesamterlösen im zweiten Quartal 2015 war es für 31,4 Milliarden Dollar verantwortlich. Der Absatz des iPad schwächelt hingegen weiter. Mit 10,9 Millionen Geräten wurden 18 Prozent weniger verkauft als vor einem Jahr.

Bei den Mac-Computern gelang Apple in dem weiterhin schwachen PC-Gesamtmarkt ein Absatzplus von neun Prozent auf 4,8 Millionen verkaufte Geräte. Insgesamt wurde weltweit laut Marktforschern dagegen rund ein Zehntel weniger Personal Computer verkauft.

Eine tragende Säule für Apples Umsatz war erneut das Geschäft in China, wo die Umsätze im Jahresvergleich mehr als verdoppelt wurden. Mit 13,2 Milliarden Dollar kam mehr als ein Viertel der gesamten Apple-Erlöse aus China.

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