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05.04.2013

04:09 Uhr

Apple-Store-Nachahmer

Samsung eröffnet Boutiquen in den USA

Die Angriffslust von Samsung lässt nicht nach: Zusammen mit der Markteinführung der neuesten Version des iPhone-Konkurrenten Galaxy, öffnet Samsung Boutiquen in über 1400 Filialen des größten Elektronikhändlers der USA.

Nach einem pompösen Event in New Yorks Music City Hall, konnten die geladenen Gäste erstmals mit dem neuesten Samsung-Smartphone auf Tuchfühlung gehen. In Samsung Boutiquen soll das nun für alle möglich werden. Reuters

Nach einem pompösen Event in New Yorks Music City Hall, konnten die geladenen Gäste erstmals mit dem neuesten Samsung-Smartphone auf Tuchfühlung gehen. In Samsung Boutiquen soll das nun für alle möglich werden.

RichardsonSamsung heizt die Konkurrenz mit Apple im Heimatland des iPhone-Herstellers an: Der südkoreanische Elektronikkonzern arbeitet mit dem größten US-Elektronikhändler Best Buy zusammen und wird in mehr als 1400 von dessen Läden eigene Verkaufsflächen einrichten. Bis zum Frühsommer sollen alle Samsung-Shops fertig sein, erklärte Samsung am Donnerstag.

Samsung ist der schärfste Rivale von Apple bei Smartphones und Tablet-Computern. Erst kürzlich hatte der Elektronikkonzern mit großem Getöse sein neues Smartphone Galaxy S4 in New York vorgestellt. Es soll Apples iPhone die Kunden abspenstig machen.

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Die Smartphones brauchten nur sechs Jahre, um die klassischen Handys vom Markt zu verdrängen. Nun kommt der nächste Schritt. Die Neuen denken mit, koordinieren selbstständig Termine und hören zu. Ein Blick in die Labors.

Auf dem wichtigen US-Markt fährt Samsung schon seit einiger Zeit eine aufwändige Marketingkampagne. Momentan stammt allerdings noch jedes zweite in den USA verkaufte Smartphone von Apple. Weltweit hat Samsung dagegen bereits die Führungsrolle übernommen. Apple hat in den USA bislang einen Heimvorteil, auch weil die Kalifornier hier viele eigene Läden betreiben.

Die Entscheidung, auch diesen Vorteil anzugreifen, kam nach einem Test in einem der Best-Buy-Läden im US-Bundesstaat Texas. In den Läden sollen nicht nur Smartphones, sondern auch Kameras und Tablets der Hersteller verkauft werden.

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Steuern per Augenkontakt, blättern ohne den Bildschirm zu berühren, ein eingebauter Dolmetscher: Samsung hat in New York die neueste Version des Smartphones Galaxy vorgestellt. Konkurrent Apple dürfte sich Sorgen machen.

Die Angestellten in den Läden sollen, ähnlich wie bei Apple, direkt von Samsung ausgebildet werden, schreibt das „Wall Street Journal“. Wie im vielgerühmten Apple-Store-Konzept, können Besucher der Samsung Boutiquen Geräte ausprobieren. Bis im Juni sollen alle Boutiquen eröffnet sein.

Die finanziellen Details des Deals zwischen dem Smartphonehersteller und der Elektronik-Kette wurden nicht bekannt. Der Deal dürfte nicht nur für Samsung eine Chance sein, sich noch besser im US-Markt behaupten zu können – Best Buy verspricht sich davon eine bessere Stellung gegen die Konkurrenten Amazon und Walmart. Die Aktien des Elektronikverkäufers legten nach Bekanntwerden der Nachricht um 16 Prozent zu.

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Samsung kommt hingegen aus einer ohnehin schon starken Position: Dem Marktforschungsunternehmen IDC zufolge, ist der Konzern mit einem globalen Marktanteil von fast 30 Prozent mittlerweile der größte Smartphonehersteller der Welt. Am Freitag teilte der Konzern außerdem mit, dass er für das erste Quartal deutlich mehr Gewinne erwartet. Das operative Ergebnis sei in den ersten drei Monaten des Jahres um 52,9 Prozent auf umgerechnet sechs Milliarden Euro (8,7 Billionen Won). Damit liegt das Ergebnis nur geringfügig unter dem des vierten Quartals des vergangenen Jahres, als der Konzern 8,8 Billionen Won erwirtschaftete. Die offiziellen Zahlen sollen Ende April veröffentlicht werden.

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