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05.06.2017

20:11 Uhr

Apple und Amazon

Online-Riesen sollen für Toshibas Chip-Sparte mitbieten

Der Apple-Zulieferer Foxconn bekommt nach eigener Aussage Unterstützung bei der geplanten Übernahme von Toshibas Chip-Sparte. Apple selbst, sowie der Online-Händler Amazon hätten sich bereit erklärt „Geld beizusteuern“.

Der Tech-Gigant will seinen Zulieferer Foxconn angeblich bei der Übernahme von Toshibas Chip-Sparte unterstützen. Auch Onlinehändler Amazon steigt demnach mit ein. Reuters

Apple

Der Tech-Gigant will seinen Zulieferer Foxconn angeblich bei der Übernahme von Toshibas Chip-Sparte unterstützen. Auch Onlinehändler Amazon steigt demnach mit ein.

TokioDie Chip-Sparte des angeschlagenen japanischen Konzerns Toshiba weckt offenbar das Interesse von Apple und Amazon. Beide Konzerne wollen sich dem Gebot von Apple-Zulieferer Foxconn anschließen, wie Focxonn-Chef Terry Gou laut der Tageszeitung „Nikkei“ sagte. Beide Technologieriesen planten „Geld beizusteuern“, sagte Gou dem Blatt zufolge. Einzelheiten wurden am Montag nicht genannt.

Apple und Amazon waren zunächst nicht zu erreichen. Foxconn bestätigte lediglich, zusammen mit „einer Reihe strategischer Partner“ ein Gebot abgegeben zu haben. Der taiwanische Elektronikhersteller hat sich früheren Angaben von Insidern zufolge mit seiner japanischen Tochter Sharp für eine Offerte zusammengetan.

Die iPhone-Evolution

Von Modell zu Modell

Das erste iPhone im Jahr 2007 hat den Vormarsch der Smartphones angestoßen und nicht nur die Mobilfunk-Industrie umgekrempelt. Ein Überblick über die Entwicklung der Geräte von Modell zu Modell:

Das erste iPhone

Für das Jahr 2007 waren der große Touchscreen ganz ohne Tastatur und die Bedienung per Finger ein radikales Konzept, das die Smartphone-Revolution entscheidend anschob. Dabei verzichtete Apple bei der ersten Version sogar auf den schnellen UMTS-Datenfunk. (Quelle: dpa)

iPhone 3G

Ein iPhone 2 gab es nie – stattdessen kam im Sommer 2008 das iPhone 3G, was auf die Unterstützung des 3G-Standards UMTS hinwies. Das Aluminium-Gehäuse wurde durch eine Plastik-Schale ersetzt. Mit dem App Store öffnete Apple die Plattform für Programme verschiedener Entwickler.

iPhone 3GS

Mit dem Modell des Jahres 2009 führte Apple sein „Tick-Tock“-Prinzip ein, bei dem die iPhones alle zwei Jahre radikal erneuert werden und es zwischendurch ein „S“-Modell im unveränderten Design, aber mit aufgerüstetem Innenleben gibt. Das 3GS bekam eine bessere Kamera und einen schnelleren Chip.

iPhone 4

Das letzte Modell, das Gründer Steve Jobs noch selbst vorstellte. Das kantige Design des iPhone 4 mit einer gläsernen Rückwand war 2010 aufsehenerregend, zugleich häuften sich zunächst Berichte über Empfangsprobleme mit der Antenne am Außenrand.

iPhone 4S

Apple ließ sich 15 Monate Zeit bis Oktober 2011 mit einer Aktualisierung. Zu den Neuerungen gehörte neben technischen Verbesserungen die Sprachassistentin Siri.

iPhone 5

Während die Smartphones der Wettbewerber immer größer wurden, erweiterte Apple 2012 zunächst vorsichtig die Bildschirm-Diagonale von 3,5 auf 4 Zoll. Zugleich wurde das Gerät deutlich dünner gemacht und bekam wieder eine Aluminium-Hülle.

iPhone5S

Die wichtigste Neuerung im Herbst 2013 war der Fingerabdruck-Sensor zum Entsperren der Telefone. Zudem entwickelte Apple unter anderem die Kamera weiter.

iPhone 6

Erstmals entschied sich Apple 2014 für zwei neue Modelle mit deutlich größeren Bildschirmen mit Diagonalen von 4,7 und 5,5 Zoll. Der Schritt löste einen Absatzsprung aus, Apple kam monatelang der Nachfrage nicht hinterher. Die Geräte wurden abermals dünner.

iPhone 6S

Gleiches Gehäuse, bessere Technik – das reichte im Weihnachtsquartal 2015 knapp für den nächsten Absatzrekord von knapp 74,8 Millionen verkauften iPhones.

iPhone 7

Zum ersten Mal geht Apple ins dritte Jahr mit einem weitgehend unveränderten äußeren Design. Aber Apple verzichtete unter anderem auf die klassische Ohrhörer-Buchse zugunsten des digitalen „Lightning“-Anschlusses.

Zuletzt wurde immer mehr Unternehmen, Interesse an Toshibas Chip-Sparte nachgesagt. Darunter sind sowohl Finanzinvestoren wie KKR und Bain Capital als auch Rivalen wie der US-Chip-Hersteller Broadcom. Der Verkauf soll Toshiba mindestens 18 Milliarden Dollar einbringen. Dadurch erhofft sich das schwächelnde Unternehmen einen Befreiungsschlag. Toshiba musste zuletzt seine kriselnde Kraftwerkstochter Westinghouse in die Insolvenz schicken, um damit seine eigene Zukunft zu sichern.

Von

rtr

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