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03.03.2011

09:32 Uhr

Apples neues Tablet

Steve Jobs und die neue iPad-Show

VonAxel Postinett, Astrid Dörner

Bei der Präsentation des neuen iPad steht der kranke Apple-Gründer selbst auf der Bühne. Zwei Hoffnungsträger für Apple - und eine spektakuläre Show.

Für das iPad 2 stand Steve Jobs selbst auf der Bühne. Quelle: Reuters

Für das iPad 2 stand Steve Jobs selbst auf der Bühne.

New York/San FranciscoDünn, aber gut gelaunt und mit energischer Stimme stand Steve Jobs auf der Bühne. Bei seinem Eintritt wurde der Apple-Gründer frenetisch beklatscht. Jobs ist gut gelaunt, hält die Präsentation ganz alleine, geht auf der Bühne die gesamte Zeit auf und ab. Sofort feuert er Breitseiten gegen die Konkurrenz: Das iPad habe sich besser verkauft als alle jemals produzierten Tablets. Eine Samsung-Chef habe selbst eingeräumt, man habe zwar zwei Millionen Galaxy Tabs ausgeliefert, aber wahrscheinlich nur ganz wenige verkauft.
Dann lüftete Jobs die Geheimnisse um das iPad 2, dass die Konkurrenz von Samsung noch weiter abdrängen soll: Das Gerät ist um ein Drittel dünner als sein Vorgänger und mit nur noch 8,8 mm Dicke sogar schlanker als das iPhone 4. Statt 1,5 Pfund wiegt es nur noch 1,3 Pfund - die Batteriedauer liegt allerdings unverändert weiter bei zehn Stunden.

Die neue Flunder kommt in neuem Design daher und ist dramatisch schneller: Mit einem neuen Doppelkernprozessor ist es doppelt so schnell und kann Grafiken neunmal so schnell darstellen wie das erste iPad. Zudem hat es sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite eine Kamera und ist mit einem Gyroskop-Sensor ausgestattet. Mit "Personal Hotspot" kann das Gerät auch über Mobiltelefon ans Internet angeschlossen werden - allerdings nur von iPhone4-Nutzern.Über einen HDMI-Anschluss kann man das iPad 2 mit einem HD-Fernseher verbinden.

Beim Preis bleibt allerdings Vieles beim Alten: Die einfachste Version mit 16 Gigabyte Speicher und W-Lan soll 499 Dollar kosten, die teuerste mit 64 Gigabyte und 3G-Funkverbindung 829 Dollar. Am 11. März kommt das Gerät in den USA in den Handel, im Rest der Welt am 25. März.
Schon am frühen Morgen war das "Yerba Buena Center" im Herzen San Franciscos hermetisch abgeriegelt worden, Wachpersonal sichert die Eingänge. Obwohl es regnete, bildete sich eine lange Schlange vor den verwaisten Schaltern für die Registrierung der Gäste. Es ist wieder Apple-Zeit.

Kommentare (1)

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malz

03.03.2011, 09:01 Uhr

Und wieviele Amerikaner können sich so etwas noch leisten? Eine realitätsferne Inszenierung !

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