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20.11.2012

10:46 Uhr

Apples US-Importe

Samsung erzielt Etappensieg im Patentkrieg

Im Dauerstreit mit Großkonkurrent Apple dürfen sich die Koreaner über eine Entscheidung der US-Handelsbehörde ITC freuen. Den Freispruch für die US-Einfuhr von iPhones und iPads will ITC nun nochmal prüfen.

Noch so ein Schauplatz im langen Patentstreit: Im Oberlandesgericht Düsseldorf traten im Juni Apples i-Pad (hinten) und das Samsung Galaxy Tablet 10.1 gegeneinander an. dpa

Noch so ein Schauplatz im langen Patentstreit: Im Oberlandesgericht Düsseldorf traten im Juni Apples i-Pad (hinten) und das Samsung Galaxy Tablet 10.1 gegeneinander an.

New YorkSamsung bekommt noch eine Chance, die Einfuhr von Apples iPhones und iPads in die USA zu stoppen. Die US-Handelsbehörde ITC will die vorläufige Entscheidung ihres zuständigen Richters, der vier Samsung-Patente nicht verletzt sah, komplett auf den Prüfstand stellen. Apple hatte ebenfalls eine ITC-Klage eingereicht, in der ein Richter die Verletzung von vier Patenten durch Samsung feststellte. Dieser Fall geht im Januar weiter.

Die ITC (International Trade Commission) kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von Geräten in die USA stoppen. Klagen bei ihr erwiesen sich im Patentkonflikt in der Mobilfunk-Branche jedoch bisher als wenig effizient: Die Verfahren laufen lange, und auch verletzte Patente können mit technischen Lösungen umgangen werden.

In der von Samsung im August 2011 eingereichten Klage geht es um ältere Modelle von iPhone und iPad, festgestellte Patentverletzungen können aber auch neuere Generationen von Geräten treffen. Samsung führt zwei Patente für Datenübermittlung ins Feld sowie eines für Touchscreen-Bedienung und eine Technik zum Erkennen von Telefonnummern in E-Mails.

Der ITC-Richter, der den Fall untersuchte, befand im September, dass Apple keines der Schutzrechte verletzt. Zudem ist das Patent zur Erkennung von Bewegungen auf dem Touchscreen aus seiner Sicht ungültig. Die Kommission wird bei ihrer Überprüfung des Falls tief in technische Details eintauchen, wie aus dem am Montag veröffentlichten Fragenkatalog hervorgeht.

Von

dpa

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