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02.05.2017

09:09 Uhr

ARD

Rundfunkbeitrag fällt geringer aus als erwartet

In den kommenden drei Jahren rechnet die ARD mit rund 233 Millionen Euro an Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen. Die Summe fällt damit geringer aus als erwartet. Auch die Werbeeinnahmen des WDR gingen deutlich zurück.

Die ARD nimmt in den kommenden drei Jahren weniger Geld ein als erwartet. dpa

Rundfunkbeitrag

Die ARD nimmt in den kommenden drei Jahren weniger Geld ein als erwartet.

BerlinDie ARD geht von einer erheblich geringeren Summe an Rundfunkbeiträgen aus als erwartet. Nach den Zahlen, die sie der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) Ende April mitgeteilt hat, sind es für die ARD-Anstalten im Zeitraum von 2017 bis 2020 rund 233 Millionen Euro weniger als im jüngsten KEF-Bericht angenommen. 

Hinzu kommt nach Angaben der ARD, dass beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) die Werbeeinnahmen deutlich sinken. Bei dem Sender kommen die Auswirkungen einer Gesetzesnovellierung zum Tragen, nach der die Werbezeiten im Radio spürbar verringert wurden und ab 2019 weiter reduziert werden. Für die ARD fallen dadurch 81 Millionen Euro aus. Trotz aller Sparbemühungen fehlen der ARD durch die geringeren Beiträge nach eigenen Angaben bis 2020 rund 139 Millionen Euro.

Denn bis dahin erwartet die ARD zwar insgesamt einen Überschuss von 242 Millionen Euro, muss aber gleichzeitig 381 Millionen Euro zur Seite legen. Weil die Beitragshöhe 2016 nicht gesenkt wurde, ist sie zu diesen Rücklagen verpflichtet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Frau Lana Ebsel

02.05.2017, 15:38 Uhr

Ich gehe mal davon aus, dass aus political correctness, was nichts anderes bedeutet, als die Angst vom eigenen Nachbarn gemobbt zu werden, sämtliche "Neubürger" sowieso nie einen Beitrag zahlen werden. Das kann ja der doofe Deutsche tun.

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