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25.05.2012

19:13 Uhr

Ariba-Übernahme

SAP darf sich über Steuerersparnisse freuen

Die Übernahme des Cloud-Software-Anbieters Ariba könnte sich für den Softwarekonzern SAP lohnen. Dank hoher Verlustvorträge bei Ariba kann das Unternehmen bis zu zehn Jahre auf Steuererleichterungen hoffen.

Die beiden SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott (r.) und Jim Hagemann Snabe am Tag nach der Ankündigung der Übernahmepläne für Ariba. dapd

Die beiden SAP-Vorstandssprecher Bill McDermott (r.) und Jim Hagemann Snabe am Tag nach der Ankündigung der Übernahmepläne für Ariba.

FrankfurtBei der milliardenschweren Übernahme des Cloud-Software-Anbieters Ariba kann sich SAP einen Teil des Kaufpreises über Steuerersparnisse wieder vom Staat zurückholen. Bei Ariba bestünden Verlustvorträge von etwa 1,5 Milliarden Dollar, teilte Europas größtes Software-Haus am Freitag mit. SAP gehe davon aus, einen Großteil dieser Verlustvorträge über einen Zeitraum von zehn Jahren nutzen zu können.

„Dementsprechend werden wir im Rahmen der Bilanzierung der Unternehmensakquisition in der Eröffnungsbilanz latente Steueransprüche auf die bestehenden Verlustvorträge ansetzen; bisher erfasste Wertberichtigungen auf die latenten Steueransprüche auf Verlustvorträge werden in der Eröffnungsbilanz erfolgsneutral eliminiert“, teilte das Unternehmen mit. Daher hätten die Verlustvorträge keinen Einfluss auf die Bilanz, sondern lediglich auf die Bargeld-Bestände und die Steuerlast.

Von

rtr

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