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15.07.2015

12:01 Uhr

ASML optimistisch

Chipzulieferer peilt Rekordumsatz an

Dank einer hohen Nachfrage von Speicherchipherstellern und Auftragsfertigern blickt Chipzulieferer ASML auf einen starken Jahresauftakt zurück. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Rekordumsatz.

Nach dem starken Jahresauftakt steht nach den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von knapp neun Prozent in den Büchern. dapd

Horst Seehofer beim ASML-Besuch in Eindhoven

Nach dem starken Jahresauftakt steht nach den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von knapp neun Prozent in den Büchern.

VeldhovenEuropas größter Chipzulieferer ASML blickt etwas optimistischer auf das laufende Jahr als zuletzt. Da die Nachfrage sowohl von den Speicherchipherstellern als auch den Auftragsfertigern besser als zuletzt angenommen ist, werde sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte in allen Bereichen gut entwickeln, teilte das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Mittwoch mit.

Der Konzern rechnet im laufenden Jahr mit einem Rekordumsatz. Im Frühjahr hatte ASML noch einen Erlös auf dem Vorjahresniveau von 5,86 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal stagnierte der Umsatz sowohl im Quartals- als auch Jahresvergleich bei 1,65 Milliarden Euro, fiel damit aber etwas besser aus als von Experten erwartet. Nach dem starken Jahresauftakt steht nach den ersten sechs Monaten aber noch ein Umsatzplus von knapp neun Prozent in den Büchern.

Wegen höherer Ausgaben für die Forschung und Entwicklung und gestiegener Marketingkosten ging der Gewinn um 8,2 Prozent auf 370 Millionen Euro zurück. Wegen der stark schwankenden Nachfrage und Preise im Chipsektor ist der Vergleich von Quartal zu Quartal sinnvoller als derjenige zum Vorjahr.

Neben dem gut laufenden Geschäft mit den bisherigen Maschinen hatte es zuletzt große Fortschritt bei Anlagen mit der Extrem-Ultraviolett-Technik (EUV) gegeben. Im April hatte das Unternehmen einen EUV-Großauftrag in den USA an Land gezogen. Mit der neuen Technik sollen leistungsfähigere Chips kleiner und günstiger produziert werden. Nach den Worten von Unternehmenschef Peter Wennink rückt das Unternehmen bei der EUV-Technik nach jüngsten Fortschritten näher an eine Massenproduktion heran.

Von

dpa

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