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01.09.2016

14:15 Uhr

Auf Goldsuche – Teil 4

Ein schneller Dollar für Barack Obama

VonDana Heide

Unsere Redakteurin lebt für zwei Monate in der Bay Area. Vierter Teil ihrer Kolumne: Warum man den Spirit des Silicon Valley in der Wüste findet und und wie die US-Präsidentschaftskandidaten Geld einsammeln.

Das Fest ist zu einem Treffpunkt für Künstler, Hippies und Techies aus dem Silicon Valley und San Francisco geworden. AP

Festival „Burning Man“

Das Fest ist zu einem Treffpunkt für Künstler, Hippies und Techies aus dem Silicon Valley und San Francisco geworden.

San Francisco„Ich merke zum Glück noch nichts von Burning Man“, sagte meine Lyft-Fahrerin Ana am Dienstag zu mir. „Burning Man“? Genau, das ist dieses achttägige Festival, zum dem sich einmal im Jahr rund 70.000 Menschen mitten in der Wüste von Nevada treffen.

Angefangen hat alles vor 30 Jahren, als Larry Harvey und sein Freund Jerry James am Baker Beach in San Francisco mit 20 Leuten einen hölzernen Mann verbrannten. Inzwischen ist das Fest zu einem Treffpunkt für Künstler, Hippies und Techies aus dem Silicon Valley und San Francisco geworden.

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Unsere Redakteurin lebt für zwei Monate in der kalifornischen Bay Area. Dritter Teil ihrer Kolumne: Wieso Freundlichkeit den Erfolg fördert und warum ein Glas Leitungswasser Irritationen auslöst.

Doch gibt es tatsächlich den „Burning Man Exodus“, wie Ana ihn beschreibt? Nicht nur meine Lyft-Fahrerin glaubt, dass an den Festival-Tagen die Stadt leerer ist und die Schlangen bei den begehrten Brunch-Lokalen kürzer sind. Auch manche meiner Kollegen beim Wall Street Journal meinen, eine Veränderung zu bemerken während der Zeit des Wüstenfestivals und Freunde, langjährige Bewohner der Bay Area, bestätigen diesen Eindruck.

Der „San Francisco Chronicle“ wollte den Mythos in diesem Jahr überprüfen. Von den zehn Restaurants, die die Lokalzeitung dazu befragt hat, haben acht keinerlei Veränderung in der Zahl ihrer Besucher bemerkt. Vielleicht haben sie aber auch nur die falschen Lokalitäten befragt oder die Menschen, die sonst die Schlangen scheuen, gehen nun doch mal zum Brunchen?

Mein Postfach ist in jedem Fall auch trotz Burning Man gut gefüllt…

Aus professionellem Interesse habe ich mich für den Newsletter der demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton angemeldet. Von Clintons Gegner Donald Trump, Kandidat der Republikaner, wurde ich bereits auf meiner Facebook-Timeline mit einigen absurden Spendenaufforderungen bedacht – 75-prozentige Rabatte inklusive. Spenden wie die Schotten oder so ähnlich.

Die ersten paar Tage hält sich das Team Hillary noch zurück. Nach einer Mail von Michelle Obama bricht dann der Damm. Am Mittwoch erhalte ich ungefähr alle zwei Stunden Post, davon zwei Mal von Barack Obama. „Wir haben weniger als einen Tag, um unser 10 Millionen Dollar Onlineziel im August zu erreichen – und wir haben davon bisher nur 74 Prozent zusammen“, schreibt Clintons Kampagnenmanager. „Kannst du uns mit einem schnellen Dollar helfen?“

Kommentare (2)

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01.09.2016, 17:24 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.


Hahahahahahahahahahahahahaha



Account gelöscht!

01.09.2016, 17:30 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.


HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA



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