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14.08.2014

03:05 Uhr

Bau von iPhone

Apple verbietet potenziell giftige Chemikalien

Apple verbietet zwei potenziell giftige Chemikalien für den Bau ihres Verkaufsschlagers, das iPhone. Damit reagiert das Unternehmen auf Kritik von Aktivistengruppen. Gefahr bestand laut interner Untersuchung aber nicht.

Apples iPhone: Zwei potentiell giftige Chemikalien sollen in Zukunft nicht mehr bei der Montage verwendet werden. Reuters

Apples iPhone: Zwei potentiell giftige Chemikalien sollen in Zukunft nicht mehr bei der Montage verwendet werden.

San FranciscoZum Schutz von Fabrikarbeitern hat Apple den Einsatz zweier potenziell giftiger Chemikalien bei der Endmontage von iPhones und iPads verboten.

Eine vier Monate lange Untersuchung an 22 Werken habe zwar keine Hinweise auf eine Gefährdung der 500.000 Mitarbeiter durch Benzen und n-Hexan ergeben, teilte der Konzern mit Sitz in Cupertino am Mittwoch mit. Doch habe sich Apple trotzdem dazu entschlossen, die Substanzen bei der Endproduktion nicht länger zuzulassen.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

Fünf Monate zuvor hatten die Aktivistengruppen China Labor Watch und Green Amerika in einer Petition gefordert, dass Apple den Einsatz der Chemikalien einstellen müsse. Benzen kann Leukämie verursachen, n-Hexane wird mit Nervenschäden in Verbindung gebracht.

Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Eberhard Steinweg

14.08.2014, 11:30 Uhr

Am besten spuelt man mit reinem Wasser.

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