Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.12.2015

12:28 Uhr

Beatles zum Streamen

All You Need is Spotify!

45 Jahre nach dem letzten Beatles-Album ist die Musik der Fab Four nun endlich auch auf Streaming-Diensten verfügbar. Pünktlich zu Weihnachten können Nutzer die Hits online abspielen – bei diesen Diensten.

Ab Heiligabend gibt es die Musik der Band auch als zum Streamen. Reuters

Die Beatles

Ab Heiligabend gibt es die Musik der Band auch als zum Streamen.

New YorkDie Musik der Beatles wird es zu Weihnachten erstmals in diversen Streaming-Diensten geben. Das verkündete das Plattenlabel Universal am Mittwoch. Die Songs der „Fab Four“ gibt es bisher legal nur auf Tonträgern wie CDs oder als Download zu kaufen. Ab Donnerstag werden sie aber auf breiter Front zum Abspielen direkt aus dem Netz verfügbar sein

Zu den Diensten gehörten der Streaming-Marktführer Spotify, Apple Music, Google Play, Amazon Prime Music und der Service Tidal von Jay-Z.

Immer mehr Musiker legen ihre Abneigung gegen Streaming-Dienste ab. So ist seit Dezember Musik von Herbert Grönemeyer bei Apple Music verfügbar. Zugleich gibt es eine Diskussion um Gratis-Angebote mit Werbung. So kritisiert Sängerin Taylor Swift, sie entwerteten Musik, und weigert sich, ihre Alben bei Diensten mit Gratis-Variante wie Spotify zu platzieren.

Streaming-Dienste

Nutzen statt besitzen

Beim Musik-Streaming werden Songs direkt aus dem Internet abgespielt, statt sie auf die Geräte herunterzuladen. Dafür werden die Dateien in viele kleine Pakete zerlegt und in einem konstanten Strom aufs Gerät übertragen. Fans können damit Musik nutzen, ohne sie zu besitzen.

Marktführer Spotify

Es ist ein noch relativ kleines aber schnell wachsendes Geschäft. Größter Anbieter ist die schwedische Firma Spotify mit aktuell 15 Millionen zahlenden Kunden und 45 Millionen Gratis-Nutzern. Es gibt aber auch zahlreiche andere Dienste – allein in Deutschland gibt es 15 Anbieter, darunter Radio und Deezer und Apple Music.

Volle Auswahl für 10 Euro

Die meisten Anbieter setzen auf ein Abo-Modell: Für einen monatlichen Betrag gibt es den Zugriff auf ein Angebot aus Millionen Songs. Die Paketpreise beginnen bei fünf Euro, für rund 10 Euro bekommen Nutzer oft auch eine Offline-Funktion. In einigen Fällen können Musikfans eine werbefinanzierte Variante mit weniger Funktionen auch kostenlos nutzen.

Erfolg im zweiten Versuch

Schon vor rund zehn Jahren versuchten verschiedene Anbieter, Abo-Dienste zu etablieren – der Durchbruch kam aber erst mit der Verbreitung von Smartphones und allgegenwärtigen schnellen Datenverbindungen.

Mäßiger Sound

Als eine Schwäche gilt bei Musik-Enthusiasten die starke Kompression, die nötig ist, um die Dateien möglichst sparsam durch die Netze zu kriegen. Das kann die Sound-Qualität drücken.

Stand: Januar 2015

Die Beatles hingegen wird es auch dort zu hören geben. Als sie 2010 erstmals ihre Musik zum Herunterladen über Apples iTunes-Plattform anboten, hatte dies noch viel Aufsehen erregt.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×