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26.04.2012

10:24 Uhr

Betriebsverlust

Nintendos Konsole zu veraltet

Das japanische Elektronikunternehmen hat sich nicht behaupten können und musste für das vergangene Geschäftsjahr einen Verlust ausweisen.

Nintendo droht, zum Ladenhüter zu werden. Reuters

Nintendo droht, zum Ladenhüter zu werden.

TokioDer japanische Spielekonsole-Hersteller Nintendo ist wegen sinkender Beliebtheit seiner in die Jahre gekommenen Wii-Konsole im abgelaufenen Geschäftsjahr operativ in die Verlustzone gerutscht. Erstmals musste das Unternehmen heute einen Betriebsverlust auf Jahresbasis ausweisen. Der Fehlbetrag belief sich auf 343 Millionen Euro (37,3 Milliarden Yen).

Analysten hatten indes noch einen größeren Verlust erwartet. Für das gerade begonnene Geschäftsjahr per Ende März 2012 prognostizierte Nintendo bereits wieder einen Gewinn: Angepeilt seien umgerechnet rund 325 Millionen Euro.

Nintendo machen unter anderem der starke Yen und die Konkurrenz für seine mobilen DS-Spielekonsolen durch günstige Smartphone-Spiele zu schaffen. Das Geschäft mit der 3DS-Konsole zog erst nach einer Preissenkung an. Zudem verkauft sich die lange erfolgreiche Konsole Wii immer schlechter. Jetzt hofft Nintendo auf das Nachfolgegerät Wii U, das Ende des Jahres herauskommen soll. Für das laufende Geschäftsjahr 2012/2013 rechnet der Konzern denn auch wieder mit der Rückkehr in die Gewinnzone. So soll sich der Nettoertrag auf 20 Milliarden Yen belaufen, bei einem Umsatz von 820 Milliarden Yen.

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