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17.01.2007

09:24 Uhr

Bilanz 2006

IDS Scheer verdient gut

Das Software- und Beratungshaus IDS Scheer hat beim Verkauf von Lizenzen im vierten Quartal eine neue Bestmarke erreicht. Auch das klassische Beratungsgeschäft, das zuletzt schwächelte, ist wieder im Aufwind.

HB FRANKFURT. Das verhalf der Firma im Gesamtjahr 2006 zu einer Umsatzsteigerung von elf Prozent, wie IDS Scheer am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Das Plus steht nicht nur im Einklang mit der zuletzt ausgegebenen Prognose, sondern auch mit der ursprünglichen Planung vor der Prognosesenkung im Oktober. Die operative Rendite (Ebita-Marge) betrug 9,2 Prozent. Damit erreichte IDS zumindest das im Herbst ausgegebene Ziel von neun bis zehn Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet IDS Scheer ein Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent und eine Steigerung der Ebita-Marge um einen Prozentpunkt auf 10,2 Prozent. Auf Grund starker Softwareverkäufe und einer guten Auftragslage im Beratungsgeschäft sei der Vorstand für den Wachstumskurs zuversichtlich, teilte die Firma mit.

Im ersten Quartal 2007 seien noch einmalige Kosten für die laufende Restrukturierung zu erwarten, kündigte der Vorstandsvorsitzende Thomas Volk an. Der größte Teil Kosten der laufenden Restrukturierung sei aber bereits im vierten Quartal 2006 verbucht worden. Für 2007 fielen beispielsweise noch Kosten durch die laufende Suche nach einem neuen Finanzvorstand an. „Aber der größte Teil ist im vierten Quartal angefallen“, sagte Volk.

Bei Umsätzen von 353 (Vorjahr 318) Mill. Euro in 2006 sank das operative Ergebnis (Ebita) um drei Prozent auf 32,5 Mill. Euro. Dabei belastete das von Projektverzögerungen geprägte dritte Quartal den Gewinn. Im letzten Vierteljahr verdoppelte sich das Betriebsergebnis hingegen, was mit dem um zwei Drittel gestiegenen Lizenzgeschäft und einem Plus bei in der dominierenden Beratungssparte zusammenhängt. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Fokussierung von IDS Scheer auf das Softwaregeschäft und der Stärkung bei den zuletzt rückläufigen internationalen Beratungsleistungen griffen bereits, sagte Vorstandschef Thomas Volk.

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