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06.06.2012

13:43 Uhr

"Bild"-Chefredakteur

Kai Diekmann geht ins Silicon Valley

Gemeinsam mit zwei anderen Springer-Verantwortlichen geht "Bild"-Chefredakteur Kai Dieckmann ins Silicon Valley. Das Team will gemeinsam mit Firmen und Universitäten zu "digitalem Wachstum" forschen.

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann dpa

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann

Berlin Der Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Kai Diekmann, zieht für mindestens ein halbes Jahr in die USA. Mit zwei anderen führenden Verantwortlichen des Axel-Springer-Konzerns werde er in das globale Zentrum der Computer- und Internetindustrie im kalifornischen Silicon Valley bei San Francisco gehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Das Team soll dort im Rahmen eines Forschungsprojekts mit ortsansässigen Firmen und Universitäten "neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum" entwickeln.

Außer Diekmann wechseln den Angaben zufolge auch Springers Marketingchef Peter Würtenberger sowie Martin Sinner, Geschäftsführer der zu dem Konzern gehörenden Internet-Preisvergleichsplattform Idealo, vorübergehend in die USA. Das Trio wird seinen Arbeitsplatz im September von Deutschland an die Westküste der USA verlegen. Während des Projekts übernehmen ihre Stellvertreter ihre Aufgaben hierzulande. Anschließend sollen Diekmann, Würtenberger und Sinner nach Angaben des Verlags wieder ihre angestammten Verantwortungsbereiche im Springer-Konzern übernehmen.

"In einem integrierten Medienunternehmen entsteht Wachstum heute nur durch die Kombination von kreativen Inhalten, innovativen IT-Lösungen und überzeugenden Marketing-Konzepten", erklärte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner zu der bevorstehenden Mission der drei Top-Verantwortlichen. Genauere Angaben zu Inhalt und Stoßrichtung des Projekts machte der Konzern aber nicht.

Das Silicon Valley ist der wohl bedeutendste Standort der Computer-, IT- und Internetwirtschaft weltweit. Viele Pionierunternehmen der Branche wurden dort gegründet und haben in der Region bis heute ihren Hauptsitz. Branchenriesen wie Apple, Facebook, Google, Ebay, Hewlett Packard, Adobe sowie die berühmte, für die Entwicklung der Branche wichtige Stanford-Universität sind dort zu finden. Generell wird das Internet für Medienunternehmen auch geschäftlich immer wichtiger.




Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.06.2012, 14:48 Uhr

Herr Dieckmann BILD soll mal erstmal sein anstössiges Relief vom TAZ-Gebäude entfernen lassen, ehe er ins prüde Amerika fliegt. Sonst droht ihm ggf. dort Verhör beim Sheriff. Auffallen um jeden Preis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_sei_mit_Dir

http://www.youtube.com/watch?v=rp9UQmErlNk

Burschenschaft_Franconia

06.06.2012, 15:43 Uhr

@ Handelsblatt
Warum ist das eine Meldung wert?
Was interessiert mich, was dieser Schreiberling-Schnösel so treibt?
Gibt es keine wichtigeren Meldungen?
z. Bsp. der ESM und das deutsche Haftungsrisiko!

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