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04.04.2012

12:27 Uhr

Bitkom

IT-Branche will 6000 neue Stellen schaffen

Die IT-Branche blickt optimistisch auf das laufende Jahr und will wegen der steigenden Umsätze bis zu 6000 neue Stellen schaffen. Antreiber sind vor allem das Cloud-Computing sowie Tablets und Smartphones.

Der Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), Dieter Kempf, blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. dapd

Der Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), Dieter Kempf, blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.

BerlinDie IT-Branche in Deutschland erwartet eine gute Marktentwicklung in diesem Jahr und will dem Branchenverband Bitkom zufolge bis zu 6000 neue Stellen schaffen. Steigende Umsätze hätten der aktuellen Konjunkturumfrage zufolge 72 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im ersten Quartal verbucht, teilte Bitkom am Mittwoch mit.

Für das Gesamtjahr erwarteten 78 Prozent der Unternehmen, dass die Umsätze steigen. Vor allem das Cloud Computing sowie das Geschäft mit Tablets und Smartphones würden das Geschäft antreiben.

„Die Hightech-Branche sorgt in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld für Stabilität“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. 64 Prozent der befragten Firmen wollten in diesem Jahr weitere Mitarbeiter einstellen. Vor allem in der Softwarebranche steige der Bedarf an Fachkräften.

Insgesamt erwartet der Verband zwischen 5000 und 6000 neue Arbeitsplätze - 2011 stieg die Zahl der Stellen allerdings um rund 10.000 auf 858.000. Über einen Mangel an Fachkräften klagten 63 Prozent der befragten Unternehmen.

Der Bitkom vertritt in Deutschland mehr als 1700 Unternehmen aus den Bereichen Software und IT-Services, Telekommunikations- und Internetdienstleistern, Hersteller von Hardware und Unterhaltungselektronik und Unternehmen der digitalen Medien. Das Geschäftsklima ermittelt der Verband vierteljährlich über eine aktuelle Konjunkturumfrage.

Von

dpa

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