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12.10.2011

16:11 Uhr

Blackberry-Ausfälle

„Warum zahlen wir überhaupt?“

VonDana Heide

Bereits den dritten Tag in Folge haben Blackberry-Kunden Probleme, das Internet zu nutzen und E-Mails zu senden. Die Kunden sind sauer – für den ohnehin angeschlagenen Hersteller Research in Motion wird es eng.

Eine Frau mit einem Blackberry-Smartphone von RIM. AFP

Eine Frau mit einem Blackberry-Smartphone von RIM.

DüsseldorfViele Blackberry-Nutzer in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika wunderten sich in den vergangenen Tagen: Statt wie gewöhnlich im Minutentakt E-Mails auf ihrem Blackberry zu empfangen, ging über Stunden keine einzige Nachricht auf dem Gerät ein. Auch das Internet hakte immer wieder über längere Zeiträume. Erst am späten Montagnachmittag, dem ersten Tag der Ausfälle, sickerte eine Meldung des Herstellers Research in Motion (RIM) über den Kurznachrichtendienst Twitter durch: Ja, es gebe Probleme und das Unternehmen kümmere sich darum. 

Es dauerte fast zwei weitere Tage, bis das Problem zumindest weitgehend behoben war – im Vereinigten Königreich und Indien funktioniert die Internetfunktion der Blackberrys zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht vollständig.

Laut RIM war die Ursache für die Ausfälle eine missglückte technische Umstellung. Die Folge daraus war, dass ein enormer Rückstand an Daten aufgelaufen sei. 

Die Kunden sind verärgert. Über Twitter macht etwa Nutzer George Scott seinem Ärger mit den Worten „Zwei Tage! Warum zahlen wir überhaupt?“ Luft. „Sendet mit ein kostenloses Blackberry! Sofort!“ forderte der Nutzer Moataz. Und auf der Seite des Unternehmens beim sozialen Netzwerk Facebook ätzte der Nutzer Syed M. Raza: „Arbeitet ihr wirklich (an dem Problem) oder sollen wir zum iPhone wechseln?“

Damit spricht er einen wunden Punkt des Blackberry-Herstellers an: Dem einstigen Pionier laufen tatsächlich die Kunden davon - obwohl der Smartphone-Markt rasant wächst. Von Juni bis August lieferte RIM nur noch 10,6 Millionen Geräte aus - 1,5 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Konkurrent Apple kam im gleichen Zeitraum mit 20,3 Millionen iPhones fast auf die doppelte Absatzzahl.

Kommentare (8)

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RealZeus

12.10.2011, 16:26 Uhr

Da fragt man sich:
Wer hat so grosses Interesse an
dieser täglichen Miesmacherei von RIM.

CSG

12.10.2011, 16:41 Uhr

Das Problem bleibt weiter bestehen, auch hier in Deutschland, und entgegen vielen Aussagen sind auch Unternehmenskunden mit eigenem Blackberry Enterprise Server davon betroffen, denn auch deren Kommunikation läuft über RIM. http://www.facebook.com/Computer.Goeppingen/posts/126437170792501?notif_t=like

jenes

12.10.2011, 17:32 Uhr

In der Schweiz geht bisher immer noch kein Whatsapp, ausserdem Mails nur alle paar Stunden mal, die Blackberry Appworld geht ebenfalls nicht

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