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25.02.2006

14:42 Uhr

Börsengang "nicht mehr zu schaffen"

Abspaltung der Infineon-Speichersparte verzögert sich

Der Münchener Halbleiterhersteller Infineon liegt einem Zeitungsbericht zufolge mit der Abspaltung seines Speicherchipgeschäfts nicht im Zeitplan.

HB MÜNCHEN. „Wir hinken beim Zeitplan hoffnungslos hinterher und haben uns noch nicht mal auf einen Namen für das neue Unternehmen verständigt“, zitierte die „Welt am Sonntag“ am Samstag vorab einen namentlich nicht genannten Infineon-Manager.

Der von Konzernchef Wolfgang Ziebart anvisierte Börsengang sei deshalb „in diesem Jahr vermutlich nicht mehr zu schaffen“. Infineon war am Samstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Ziebart hatte zwar zuletzt bekräftigt, den Verluste schreibenden Bereich bis zum 1. Juli gesellschaftsrechtlich von Infineon abzuspalten. Einen Zeitplan für einen Börsengang der damit entstehenden neuen Firma, die intern den Projektnamen „Cello“ trägt, nannte der Vorstandschef des Mikrochip-Herstellers bislang allerdings nicht.

Auf der Hauptversammlung in der vergangenen Woche hatte der Vorstandschef durchblicken lassen, dass „Cello“ wohl im Ausland das Börsenparkett betreten wird.

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