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20.02.2014

11:27 Uhr

Breiteres Portfolio

Toshiba baut auf Medizintechnik

Toshiba baut um: Weil der Wettbewerb im Kerngeschäft mit Unterhaltungselektronik immer härter wird, baut der japanische Konzern seine Medizintechnik-Sparte aus. Ohne Zukäufe geht das jedoch nicht.

Toshiba-Chef Hisao Tanaka gibt sich angriffslustig und will künftig bei der Medizintechnik mehr mitmischen. Reuters

Toshiba-Chef Hisao Tanaka gibt sich angriffslustig und will künftig bei der Medizintechnik mehr mitmischen.

KawasakiDer japanische Mischkonzern Toshiba will angesichts harter Konkurrenz in der Unterhaltungselektronik mit milliardenschweren Übernahmen seine Medizintechnik-Sparte massiv ausbauen. Bis März 2018 soll der Geschäftsbereich seinen Jahresumsatz auf umgerechnet 7,2 Milliarden Euro (eine Billion Yen) steigern, kündigte Toshiba-Chef Hisao Tanaka am Donnerstag an.

Bereits in den kommenden zwei Geschäftsjahren will Tanaka die Spartenerlöse um 50 Prozent erhöhen auf dann 4,3 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite soll im gleichen Zeitraum die Zehn-Prozent-Hürde knacken. Ohne Zukäufe werde es nicht gehen, sagte Tanaka. Konkrete Übernahmeziele nannte er nicht.

Im angestammten Geschäft mit Unterhaltungselektronik wird der Wettbewerbsdruck immer stärker. Wie die japanischen Wettbewerber Hitachi und Mitsubishi Electric sowie die europäischen Rivalen Siemens und Philips setzt Toshiba auf eine wachsende Nachfrage in der Medizintechnik aufgrund der Alterung der Bevölkerung in vielen Industriestaaten.

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Toshiba ist der kleinste der vier großen Hersteller von Computer- und Kernspintomographen. In der Branche machen die Japaner den großen Rivalen General Electric, Siemens und Philips hin und wieder mit aggressiven Preisvorstößen das Leben schwer. Sie konnten bislang ihren Marktanteil allerdings nicht dauerhaft ausbauen.

Von

rtr

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