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24.10.2012

12:30 Uhr

Browser-Streit mit der EU

Microsoft droht hohes Bußgeld

Microsoft hat Ärger mit der EU-Kommission: Der Software-Hersteller muss Windows-Nutzern neben dem Internet Explorer verschiedene Browser zur Wahl stellen – doch er hat das Versprochen gebrochen. Nun droht eine Strafe.

Microsoft muss den Nutzern eine Auswahl verschiedener Browser anbieten. dpa

Microsoft muss den Nutzern eine Auswahl verschiedener Browser anbieten.

BrüsselDie EU-Kommission droht Microsoft im Browser-Streit mit einer hohen Millionen-Strafe. Der Konzern habe sich nicht an die Zusage gehalten, den Nutzern des PC-Betriebssystems Windows eine Auswahl von alternativen Web-Browsern anzubieten, teilten die europäischen Wettbewerbshüter am Mittwoch in Brüssel nach einer Prüfung mit. Daher drohe Microsoft eine Strafe von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes.

Die EU-Kommission habe einen Brief mit den Beschwerdepunkten an Microsoft geschickt; das Unternehmen könne nun Stellung nehmen. Danach wollen die Wettbewerbshüter entscheiden, eine Frist gibt es dafür nicht. Der Software-Hersteller hatte sich 2009 verpflichtet, den Nutzern neben dem eigenen Internet Explorer andere Browser als Standard-Programm zur Auswahl zu stellen.

Microsoft hatte das Versäumnis bereits eingeräumt und als einen technischen Fehler bezeichnet. Firmenchef Steve Ballmer bekam es bereits finanziell zu verspüren: Der Verwaltungsrat bewilligte ihm nicht den ganzen möglichen Bonus für das vergangenen Geschäftsjahr, wie kürzlich bekannt wurde – wegen der langsamen Fortschritte im Online-Geschäft, aber auch wegen der drohenden Strafe aus Brüssel.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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horst

26.10.2012, 13:48 Uhr

So ein Quatsch. Die EU sollte mal bei Apple genauer hinschauen!
Hier ist der Safari nicht löschbar.

Gaensepoeter

27.10.2012, 17:52 Uhr

Win8 ist ein Vista2.0 oder auch hochmoderner App-Schrott!

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