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28.07.2017

13:31 Uhr

BT Group

Sonderzahlung an die Deutsche Telekom kostet Gewinn

Der britische Telekomkonzern BT muss im ersten Geschäftsquartal einen herben Gewinneinbruch hinnehmen. Grund dafür seien unter anderem Zahlungen an die Deutsche Telekom. Der Aktienmarkt reagierte deutlich.

Der britische Telekomkonzern muss im ersten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch hinnehmen. dpa

BT Group

Der britische Telekomkonzern muss im ersten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch hinnehmen.

LondonZahlungen an die Deutsche Telekom und die französische Orange haben beim britischen Telekomkonzern BT tiefe Kerben geschlagen. Um im Bilanzskandal in Italien rechtliche Forderungen der beiden Anteilseigner zu vermeiden, verglichen sich die Briten mit ihnen, wie BT am Freitag mitteilte. Wegen der Sonderzahlung von 225 Millionen Pfund (rund 250 Millionen Euro) brach der Vorsteuergewinn im ersten Geschäftsquartal um 42 Prozent auf 418 Millionen Pfund ein.

Am Aktienmarkt in London wurde BT abgestraft, BT-Papiere fielen um drei Prozent. „Wir hatten schon gedacht, Italien liegt hinter uns“, schrieben die Analysten der Beratungsgesellschaft Bernstein.

BT machte im Januar publik, dass die vertiefte Überprüfung von Buchungen bei der Italien-Tochter ein komplexes System falscher Umsatz-, Verkaufs- und Leasing-Vorgänge aufgedeckt hatte. Daher musste die Abschreibung auf das dortige Geschäft auf 530 Millionen Pfund ausgeweitet werden. Die Telekom war vor über einem Jahr über ein Tauschgeschäft an die BT-Beteiligung von zwölf Prozent gekommen und damit zum größten Anteilseigner des Konzerns aufgestiegen. Es gebe bei jeder Übernahme Garantien, die Einigung trage diesen Rechnung, sagte BT-Chef Gavin Patterson. „Wir sind enttäuscht. Das ist erst kürzlich aufgekommen.“

Von

rtr

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