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25.02.2015

09:56 Uhr

Charlie Hebdo wieder im Verkauf

Mit 2,5 Millionen Heften gegen das Grauen

„Charlie Hebdo“ ist wieder da. Knapp zwei Monate nach den Terroranschlägen von Paris kehrt das Satiremagazin zum regulären Betrieb zurück – in fast 50-fach erhöhter Auflage. Das Motto? „Es geht wieder los“.

Charlie Hebdo - Millionenauflage

Satire-Magazin besinnt sich auf Grundsätze

Charlie Hebdo - Millionenauflage: Satire-Magazin besinnt sich auf Grundsätze

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ParisDas französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ ist nach einer Pause von eineinhalb Monaten mit einer neuen Ausgabe wieder im Verkauf. Genau sieben Wochen nach dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion mit zwölf Toten lag das frisch gedruckte Heft am Mittwochmorgen an den Kiosken aus. Geplant ist eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren, vor dem Anschlag waren es 60.000. Ein erstes Heft war sieben Tage nach dem Attentat vom 7. Januar mit einer Auflage von fast acht Millionen Exemplaren erschienen.

Karikaturen: „Charlie Hebdo“ erreicht 200.000 Abonnenten

Karikaturen

„Charlie Hebdo“ erreicht 200.000 Abonnenten

Am 25. Februar soll die eine Ausgabe des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ erscheinen. Die Zahl der Abonnenten für das Heft ist nach dem Terroranschlag auf die Redaktion des Heftes inzwischen auf 200.000 gestiegen.

Vom neuen Heft sollen am Mittwoch 15.000 Exemplare in die Regionen Rhein/Main, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Hamburg geliefert werden. Dieselbe Menge ist für Samstag in den anderen Teilen des Landes vorgesehen. In Deutschland soll das Heft mit vier Euro einen Euro teurer sein als in Frankreich.

Die neue Titelseite unter dem Motto „Es geht wieder los“ zeigt eine Karikatur mit einer Meute von Hunden in Gestalt der Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, des Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy, eines bewaffneten Islamisten oder Papst Franziskus. Diese Meute hetzt einen kleinen Köter, der mit einem „Charlie Hebdo“-Exemplar im Maul davonjagt.

Auf 16 Seiten befasst sich die Redaktion in Texten und Karikaturen intensiv mit dem Terroranschlag. Aber auch die Schändung eines jüdischen Friedhofs, die griechische Finanzlage oder die Grippewelle in Frankreich sind Themen der Ausgabe.

Von

dpa

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