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29.12.2014

15:24 Uhr

Chinesischer Handybauer

Xiaomi ist 45 Milliarden Dollar wert

Außerhalb Asiens nahezu unbekannt, auf dem heimischen Markt oben auf: Der chinesische Handy-Hersteller Xiaomi hat seinen Wert in einem Jahr um über vierhundert Prozent gesteigert und ist nun 45 Milliarden Dollar wert.

Investoren bewerten den chinesischen Handy-Hersteller Xiaomi mittlerweile mit 45 Milliarden Dollar. Reuters

Investoren bewerten den chinesischen Handy-Hersteller Xiaomi mittlerweile mit 45 Milliarden Dollar.

PekingDer chinesische Handy-Hersteller Xiaomi ist nach seiner jüngsten Finanzierungsrunde 45 Milliarden Dollar schwer und gehört damit zu den teuersten nicht börsennotierten Technologieunternehmen.

Investoren wie Private-Equity-Firmen, Staatsfonds und Internet-Konzerne haben dem Unternehmen jüngst insgesamt 1,1 Milliarden Dollar frisches Geld zur Verfügung gestellt, schrieb Xiaomi-Chef Lei Jun am Montag über den Kurznachrichtendienst Weibo. Einer der bekanntesten Geldgeber ist Technologie-Mogul Jack Ma, der das chinesische Online-Kaufhaus Alibaba führt.

Xiaomi, vor einem Jahr noch mit gerade zehn Milliarden Dollar bewertet, ist der Senkrechtstarter in der hartumkämpften Branche. Obwohl außerhalb Asiens weitgehend unbekannt, rückte die Firma binnen von drei Jahren zum weltweit drittgrößten Hersteller von Mobiltelefonen auf - hinter den Platzhirschen Samsung und Apple.

FAQ: Was tun mit alten Handys?

Alle zwei Jahre ein neues Gerät

Smartphones erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit – und weil sie regelmäßig ausgetauscht werden, lagern zahlreiche alte Geräte in den Schubladen. Nach Einschätzung des IT-Branchenverbandes Bitkom liegen mehr als hundert Millionen Alt-Handys ungenutzt in deutschen Haushalten herum. Doch lässt sich mit den ausrangierten Geräten noch etwas anfangen, denn sie enthalten wertvolle Rohstoffe und können sogar noch Geld bringen.

Wie müssen alte Handys entsorgt werden?

Alt-Handys dürfen nicht einfach in den Hausmüll geworfen werden. Wie andere Elektrogeräte müssen sie professionell entsorgt werden – etwa über kommunale Recyclinghöfe. Nach Angaben von Bitkom nehmen alle Mobilfunkanbieter ihre Geräte kostenlos zurück, per Post oder direkt im Geschäft. Viele Unternehmen spenden dafür etwas Geld an Hilfsorganisationen oder Umweltschutz-Initiativen.

Welche Alternativen gibt es?

Handybesitzer können ältere, aber noch intakte Geräte auch verschenken, verkaufen oder als Zweithandy selbst behalten, für den Fall, dass das neue Smartphone kaputt geht. Verschiedene Initiativen sammeln zudem alte Mobiltelefone, um entweder die Rohstoffe wiederzuverwerten oder die Telefone in Entwicklungsländer zu verschicken.

Wo lassen sich Geräte verkaufen?

Eine Möglichkeit ist der Verkauf übers Internet, zum Beispiel über Ebay. Für gebrauchte Smartphones werden je nach Modell und Zustand noch mehrere hundert Euro gezahlt. Auch gibt es spezielle Firmen, die gebrauchte Handys und Elektrogeräte aufkaufen, diese optisch und technisch aufbereiten und dann weiterverkaufen. Solche Anbieter sind etwa Wirkaufens, Zonzoo, Momox oder Rebuy. Einige Mobilfunkanbieter nehmen Altgeräte beim Kauf neuer Mobiltelefone in Zahlung.

Was ist immer zu beachten?

Egal ob Verkauf, Weiter- oder Rückgabe: Alle privaten Daten auf dem Handy wie das Adressbuch, Nutzerprofile von sozialen Netzwerken, Nachrichten, Online-Banking-Zugänge sowie Fotos und Videos sollten zuvor sorgfältig gelöscht werden. Handys bieten dafür eine Funktion, die sich sinngemäß „Daten löschen und Werkseinstellungen wiederherstellen“ nennt. Wichtig ist zudem, externe Speicherkarten aus dem Handy zu entfernen oder mit einem speziellen Softwareprogramm zu löschen.

Zu verdanken hat Xiaomi den Aufstieg vor allem seiner Stärke auf dem Heimatmarkt China - dort ist Xiaomi mit seinen im Vergleich relativ günstigen Design-Handys Marktführer. Große Xiaomi-Rivalen in China sind Coolpad, Lenovo, ZTE und Huawei.

Von

rtr

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