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01.02.2011

11:10 Uhr

Chip-Entwickler

ARM sorgt für das nächste Highlight

So manchem ist ARM noch kein Begriff, aber es eines der Unternehmen der Stunde. Der britische Chip-Designer strotzt dank der riesigen Nachfrage nach Smartphones und Tablet-Computern vor Kraft. Zudem sorgt die neue Partnerschaft mit Microsoft für Wachstumsphantasie.

Auch im iPad stecken Chips von ARM. Quelle: DAPD

Auch im iPad stecken Chips von ARM.

HB LONDON. ARM verbuchte mit seiner in Handys dominierenden und in den Kleincomputern weit verbreiteten Halbleiter-Technologie ein kräftiges Gewinn- und Umsatzplus. Im vierten Quartal stieg der Vorsteuergewinn um 47 Prozent auf rund 55,8 Millionen Euro.

Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf rund 133,4 Millionen Euro. Analysten hatten ARM weniger zugetraut. Das Unternehmen zeigte sich optimistisch für 2011: Mit dem Umsatz würden mindestens die Markterwartungen erfüllt.

Für die Branche insgesamt rechnet ARM nach dem ungewöhnlich kräftigen Aufschwung im vergangenen Jahr allerdings mit normaleren Zuwachsraten. ARM hat Lizenzen für sein Halbleiter-Design an große Chiphersteller wie Infineon, Qualcomm und Samsung vergeben. Die auf niedrigen Verbrauch ausgelegte ARM-Technologie kommt in praktisch allen Handys sowie in den meisten Tablet-Computern zum Einsatz.

Damit profitiert ARM besonders vom jüngsten Verkaufsboom dieser Geräte, der mit dem Marktdebüt des iPad von Apple ausgelöst wurde. Anfang Januar war zudem der langjährige Intel-Partner Microsoft auf die ARM-Technologie eingeschwenkt und hatte damit dem Erfolgskurs der Briten neue Impulse gegeben. ARM-Aktien notierten in London gut zwei Prozent im Plus.

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