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06.05.2014

03:29 Uhr

Chip-Hersteller

AMD rüstet mit Design-Lizenz von ARM gegen Intel auf

Mit frischer Design-Lizenz gegen Intel: Der Chip-Hersteller AMD rüstet auf und weitet seine Vereinbarung mit dem britischen Entwickler ARM aus. Damit erhalte man Freiheiten, um Änderungen am Design vorzunehmen.

Größere Freiheiten: Der Chip-Hersteller AMD hat seine Lizenzvereinbarung mit dem britischen Entwickler ARM Holdings ausgeweitet. dpa

Größere Freiheiten: Der Chip-Hersteller AMD hat seine Lizenzvereinbarung mit dem britischen Entwickler ARM Holdings ausgeweitet.

San FranciscoDer Chip-Hersteller AMD hat seine Lizenzvereinbarung mit dem britischen Entwickler ARM Holdings ausgeweitet. Damit erhalte man Freiheiten, um Änderungen am Design vorzunehmen, teilte das US-Unternehmen am Montag mit.

Auf diese Weise kann sich AMD stärker von anderen Herstellern abgrenzen, die ebenfalls ARM-lizenzierte Chips bauen.

Die größten Chiphersteller

Ein Milliardenmarkt

Chips stecken in immer mehr Geräten – vom Auto bis zur Smartwatch. Deswegen wächst die Nachfrage. Nach Einschätzung der Marktforschungsfirma Gartner erreichte der weltweite Umsatz mit Halbleitern 2013 rund 315 Milliarden Dollar, ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dominator Intel

Intel ist und bleibt die Nummer 1. Der US-Konzern hielt 2013 nach Angaben von Gartner 15,4 Prozent Marktanteil. Der Umsatz sank allerdings um 1 Prozent auf 48,6 Milliarden Dollar, vor allem wegen des schrumpfenden PC-Marktes.

Samsung macht auch in Chips

Samsung ist für seine Smartphones und Fernseher bekannt, doch der südkoreanische Konzern ist auch der zweitgrößte Chiphersteller mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent. In den letzten Jahren wuchs Samsung rasant, nicht zuletzt dank des steigenden Bedarfs an Speicherbausteinen (DRAM und NAND). Der Umsatz: 30,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 7 Prozent.

Qualcomm wächst dank Smartphones

Der US-Hersteller Qualcomm profitiert vom Smartphone-Boom, mit seinen Prozessoren für die mobilen Geräte sowie mit Komponenten für den Datenturbo LTE steigerte er seinen Marktanteil auf 5,5 Prozent. Umsatz: 17,2 Milliarden Dollar.

Sonstige Anbieter

Mehrere andere Unternehmen machen mit Halbleitern zweistellige Milliardenumsätze: SK Hynix aus Südkorea, Toshiba aus Japan sowie Micron und Texas Instruments aus den USA.

Wegen des stetig schrumpfenden PC-Marktes sucht AMD in anderen Sparten nach Erfolg. Unter anderem wollen die Amerikaner bis Ende kommenden Jahres mit sogenannten Microservern auf der Grundlage von stromsparenden Prozessoren einen direkten Angriff auf die Produkte des Erzrivalen Intel starten.

Von

rtr

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