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26.04.2012

08:20 Uhr

Chipanlagenbauer

Umsatz von Aixtron drastisch gesunken

Der Chipanlagenbauer Aixtron überrascht die Analysten. Aixtron schreibt zum Jahresanfang rote Zahlen, der Umsatz brach um 70 Prozent ein.

Aixtron-Anlage: 2012 ist ein Jahr des Übergangs. PR

Aixtron-Anlage: 2012 ist ein Jahr des Übergangs.

DüsseldorfDer Chipanlagenbauer Aixtron ist zu Jahresbeginn in die Verlustzone gerutscht und schnitt dabei schlechter ab als von Experten erwartet. Bei einem Umsatzeinbruch um 70 Prozent auf 42 Millionen Euro lag das Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 18,3 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 75 Millionen vor Jahresfrist, wie der Konzern mitteilte. Netto fiel im ersten Quartal ein Verlust von 12,3 (Vorjahr: plus 52,3) Millionen Euro an.

Als Grund für den schwachen Jahresauftakt nannte der Vorstand den Rückgang der Nachfrage Ende vergangenen Jahres. Das Management hatte Anfang März bereits erklärt, 2012 werde ein „Jahr des Übergangs zwischen den Investitionszyklen der LED-Industrie“.

Einen konkreten Ausblick wagte er erneut nicht. Die Vorhersehbarkeit der Auftragslage bleibe eingeschränkt. Der Vorstand gehe aber davon aus, 2012 operativ profitabel zu bleiben. Aixtron produziert Anlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LED), die etwa in der Unterhaltungselektronik und bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen.

Von

rtr

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