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28.01.2004

16:00 Uhr

Chipbroker will 2004 operativ Gewinne schreiben

ACG setzt auf Belebung des Halbleitermarktes

Die im vergangenen Jahr abgeschlossenen Restrukturierung hat ACG gut getan. Für 2004 peilt der Wiesbadener Chip- und Chipkartenhändler operativ wieder schwarze Zahlen an. Dabei profitiert die einst am Neuen Markt und nun im SDax gelistete Gesellschaft von der allgemeinen Belebung der Halbleiterbranche.

HB FRANKFURT. Nach Kosteneinsparungen wollen wir 2004 in die Profitabilität kommen“, sagte Vorstandschef Cornelius Boersch der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch in Frankfurt. Die Aussicht auf die Rückkehr in die Gewinnzone knüpft Boersch an die von der Branche erwartete Belebung auf dem Halbleitermarkt. Nach Jahren der Zurückhaltung investieren viele Firmen nun wieder verstärkt in ihre IT-Infrastruktur. ACG hatte sich in der Vergangenheit von zahlreichen Tochtergesellschaften getrennt. Künftig will sich die Firma ganz auf Logistik und Dienstleistung in der Elektronik-Branche konzentrieren.

„Im Halbleiterbereich wird es erstmals seit drei Jahren bergauf gehen“, prognostiziert Boersch. „Die Margen sind langsam dabei, sich zu verbessern.“ Auch der defizitäre Münchner Konkurrent CE Consumer Electronic sieht derzeit erste Marktbelebungen.

Das Handelshaus Equinet gibt sich ebenfalls zuversichtlich, dass ACG 2004 den Sprung in die Gewinnzone schaffen wird. Einer Studie zufolge rechnen die Experten im laufenden Jahr auf vergleichbarer Basis - bereinigt um die Verkäufe - mit einem organischen Wachstum von 32,8 %. Das Umsatzvolumen setzt Equinet bei 182,1 Mill. € an. „Damit können wir gut leben“, kommentierte Boersch die Prognosen.

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