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24.09.2013

12:48 Uhr

Chiphersteller

Applied Materials und Tokyo Electron fusionieren

Aus zwei mach eins: Die beiden Chiphersteller Applied Materials und Tokyo Electron wollen künftig gemeinsame Wege gehen. Zusammen werden die Unternehmen einen Börsenwert von 29 Milliarden Dollar haben.

Nach Abschluss des Geschäfts entfallen auf die Applied-Aktionäre 68 Prozent des neuen Konzerns. ap

Nach Abschluss des Geschäfts entfallen auf die Applied-Aktionäre 68 Prozent des neuen Konzerns.

BangaloreIm Geschäft mit Computer-Chips und Displays entsteht ein neues internationales Schwergewicht. Die amerikanische Firma Applied Materials und der japanische Konzern Tokyo Electron legen ihre Geschäft zusammen. Das neue Unternehmen werde einen Marktwert von 29 Milliarden Dollar haben, kündigten sie am Dienstag an. Es soll einen neuen Namen bekommen und in den Niederlanden angesiedelt werden, während zwei Firmenzentralen in Tokio und dem kalifornischen Santa Clara bleiben.

Heutige Aktionäre von Applied Materials sollen mit rund 68 Prozent die Mehrheit an der neuen Firma halten. Der heutige Chef von Applied Materials, Gary Dickerson, werde den Spitzenjob übernehmen. Das Geschäft soll im der zweiten Hälfte 2014 abgeschlossen werden.

Die beiden Unternehmen bieten Ausrüstung, Software und Dienstleistungen für die Produktion von Chips beispielsweise für Smartphones sowie von Flachbildschirmen an. Das Zusammengehen werde die Entwicklung neuer Technologien bei Halbleitern und Displays beschleunigen, hieß es zur Begründung. Zudem sollen zunächst 250 Millionen Dollar im Jahr eingespart werden, und später 500 Millionen jährlich.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Marktbeobachter

24.09.2013, 13:38 Uhr

Das sind keine Chiphersteller (wie etwa Intel, Micron, TSMC), sondern Hersteller von Ausrüstung zur Chipherstellung. Applied Materials ist die absolute Nummer 1 in dem Markt. Etwas Marktkenntnis schadet auch einem Wirtschaftsjournal nicht.

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