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24.04.2012

03:14 Uhr

Chiphersteller

Nachfrage bei Texas Instruments steigt wieder

Der Chiphersteller Texas Instruments sieht sich wieder auf dem aufsteigendem Ast. Die Talsohle sei im ersten Quartal wohl durchschritten worden, teilte das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mit.

Der Firmeneingang von Texas Instruments in Dallas. ap

Der Firmeneingang von Texas Instruments in Dallas.

DallasDer Chiphersteller Texas Instruments (TI) sieht nach einer längeren Durststrecke erste Anzeichen für eine höhere Nachfrage. Der Infineon -Rivale gab am Montag nach US-Börsenschluss für das laufende Quartal einen Umsatzanstieg über den Analystenerwartungen bekannt und trieb damit seine Aktien vier Prozent die Höhe.

Zwar bauen die Kunden des US-Konzerns ihre Lagerbestände noch nicht wieder auf. Aber allein dass sie nicht mehr abgebaut werden bedeutet für TI mehr Bestellungen. „Unsere Kunden haben ihre Lager ziemlich abmagern lassen“, erklärte Finanzchef Kevin March. Deswegen gehe er von einem längerfristigen Trend aus. Die Entwicklung der Weltwirtschaft lasse ebenfalls die Vermutung zu, dass „wir uns für das restliche Jahr auf Wachstum einstellen können“. Wie robust es ausfallen werde, sei jedoch noch nicht klar. „Wir sind auf jeden Fall vorbereitet, sollte es sehr robust werden.“ Auch Stacy Rasgon von Bernstein sieht bei TI ausreichend freie Kapazitäten. „Das Potenzial ist da, sollte auch die Nachfrage da sein.“

Texas Instruments senkt Ziele

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Für das laufende zweite Quartal gehen die Texaner von einem Umsatz zwischen 3,22 Milliarden und 3,48 Milliarden Dollar aus, was im Schnitt über den Schätzungen der Analysten liegt. Im ersten Quartal wies TI allerdings noch einen Gewinnrückgang um rund 60 Prozent auf 265 Millionen Dollar aus. Auch der Umsatz ging um acht Prozent auf 3,12 Milliarden Dollar zurück, lag damit jedoch über den Erwartungen. Mitte vergangenen Jahres war die Chipbranche weltweit ins Schlingern geraten. Kunden, die von der Unterhaltungsbranche bis zu diversen Industriesparten reichen, bauten aus Sorge um eine weltweite Rezession eher ihre Lagerbestände ab als dass sie neue Bestellungen aufgaben.

Von

rtr

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