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28.01.2014

14:19 Uhr

Chiphersteller

STMicro bleibt in Verlustzone

Die Verluste gehen stark zurück – dennoch bleibt STMicroelectronics im negativen Bereich. Der französisch-italienische Chiphersteller leidet vor allem unter der Krise eines Großkunden.

Das große Geschäft mit den kleinen Chips bleibt aus: Großkunde Nokia beschränkt STMicro zu kleinen Zahlen. ap

Das große Geschäft mit den kleinen Chips bleibt aus: Großkunde Nokia beschränkt STMicro zu kleinen Zahlen.

ParisDie Krise beim Großkunden Nokia hält den französisch-italienischen Chiphersteller STMicroelectronics in den roten Zahlen fest. Der Rivale des Münchner Infineon-Konzerns wies am Montagabend für das vierte Quartal 2013 erneut einen operativen Verlust aus. Allerdings verringerte sich der Fehlbetrag auf elf Millionen Dollar von 730 Millionen vor einem Jahr. Dafür sank aber der Umsatz leicht auf 2,01 Milliarden Dollar und der Konzern verlor gegenüber der Konkurrenz weiter an Boden. Ein verbesserter Auftragseingang zu Jahresbeginn stimme aber zuversichtlich, sagte Konzernchef Carlo Bozotti.

Damit zahlt sich die Neuausrichtung bisher nicht aus: STMicro hatte zuletzt sein Handychip-Joint-Venture mit dem schwedischen Netzwerkbauer Ericsson beendet. Künftig will sich das Unternehmen auf Halbleiter für die Autoindustrie sowie für Spielkonsolen und Premium-Smartphones konzentrieren. Aber gerade im lukrativeren Geschäft mit den Chips für die teureren Smartphones fällt es STMicro schwer, neue Kunden zu gewinnen. Nokia hat hier den Anschluss verpasst und sich von seinem Handy-Geschäft getrennt. Der finnische Konzern konzentriert sich künftig auf die Netzwerkausrüstung.

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Stärkere Konkurrenz und der Untergang des Smartphone-Machers Blackberry haben bei STMicro einen Gewinnabsturz verursacht. Im dritten Quartal kam der Chiphersteller nicht aus den roten Zahlen heraus.

Von

rtr

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