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23.04.2013

08:03 Uhr

Chiphersteller

STMicro mit sechstem Quartalsverlust in Folge

Der europäische Chiphersteller STMicro kommt nicht aus den roten Zahlen. Zum sechsten Mal verbucht das Unternehmen einen Millionenverlust. Auf die Bilanz drückt auch das Ende eines wichtigen Joint-Ventures.

Bauteil eines Prozessors. Der Chiphersteller STMicro schreibt weiter tiefrote Zahlen. dpa

Bauteil eines Prozessors. Der Chiphersteller STMicro schreibt weiter tiefrote Zahlen.

San FranciscoDer europäische Chiphersteller STMicroelectronics hat die Nachfrageschwäche in der Halbleiter-Branche mit voller Wucht zu spüren bekommen. Das Unternehmen wies am Montagabend den sechsten Quartalsverlust in Folge aus. Grund für die schwache Entwicklung waren auch Kosten im Zusammenhang mit der Beendigung des Handychip-Joint-Ventures ST-Ericsson, das STMicro mit dem schwedischen Netzwerkbauer Ericsson betrieben hatte.

Für das abgelaufene erste Quartal wies STMicro einen Verlust von 171 Millionen Dollar aus nach 176 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz lag mit 2,01 Milliarden Dollar knapp unter den 2,02 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr.

Im März hatten ST und Ericsson bekanntgegeben, dass sie ihr gemeinsames Chip-Joint-Venture aufgeben. Zuvor war die Suche nach einem Käufer gescheitert. Die beiden Firmen teilten die aussichtsreicheren Aktivitäten untereinander auf, der Rest wurde stillgelegt. STMicro macht Chips für Autos, Computer und Handys.

Von

rtr

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