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11.01.2006

09:50 Uhr

Chipkonzern

Aktionärsschützer für Abstimmung über Infineon-Aufspaltung

Aktionärsschützer wollen eine Abstimmung über die geplante Zerschlagung des Chipkonzerns Infineon notfalls auch juristisch durchsetzen.

Infineon dpa

Aktionärsschützer fordern eine Abstimmung über die Aufspaltung von Infineon (Symbolbild).

dpa MÜNCHEN. Es sei unverständlich, dass über die geplante Abtrennung der Speicherchip-Sparte auf der Hauptversammlung im Februar nicht abgestimmt werden solle. Das sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) der „Süddeutschen Zeitung“. „Das Vorgehen von Infineon ist bedenklich.“ Die DSW prüfe daher rechtliche Schritte.

Auch die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) kritisierte das Vorgehen des Vorstands. „Infineon verstößt gegen die Interessen seiner Anleger“, sagte SdK-Vertreter Willi Bender. Es bestehe die Gefahr einer Anfechtung. Infineon entgegnete, der Konzern sei rechtlich nicht verpflichtet, die Abspaltung genehmigen zu lassen. Infineon will sich im Laufe dieses Jahres von der Speicherchip-Sparte trennen, die 40 Prozent der Umsätze beisteuerte.

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