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27.01.2011

01:03 Uhr

Chipsparte

Hynix mit weniger Gewinn

Die erfolgsverwöhnten südkoreanischen Unternehmen spüren erstmals Gegenwind. Während etwa Samsung sein TV-Geschäft sorgenvoller betrachtet, muss nun der weltweit zweitgrößte Chiphersteller schlechte Zahlen bekannt geben.

Mitarbeiter von Hynix in einer Fabrik in Icheon, südöstlich von Seoul. Quelle: Reuters

Mitarbeiter von Hynix in einer Fabrik in Icheon, südöstlich von Seoul.

HB SEOUL. Sinkende Chippreise drücken den Gewinn des südkoreanischen Halbleiterherstellers Hynix. Im vergangenen Quartal erwirtschaftete der weltweit zweitgrößte Produzent von Speicherchips ein operatives Ergebnis von 418 Milliarden Won (273 Millionen Euro), wie Hynix am Donnerstag mitteilte.

Damit lag der Konzern unter den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 444 Milliarden Won rechneten. Im Vergleich zum Vorquartal ergab sich ein Rückgang von 59 Prozent, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 41 Prozent. Das Unternehmen, das vor allem mit Samsung Electronics, Elpida Memory und Nanya Technology konkurriert, leidet unter einer schleppenden Nachfrage der Computerhersteller.

Nach Hynix-Angaben fielen die Durchschnittspreise für DRAM-Speicherchips im vierten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorquartal um 28 Prozent.

Ende letzten Jahres hatte bereits Samsung schlechte Nachrichten verkündet. So werde es wohl schwierig werden, im TV-Geschäft, insbesondere im 3D-Geschäft, ordentlich Kasse zu machen. Samsung ist zurzeit der mit Abstand billigste Anbietern von 3D-Geräten.

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