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08.11.2013

21:56 Uhr

Cloud-Anbieter

Box wählt Banken für möglichen Börsengang

Geht bald das nächste Start-up an die Börse? Der Cloud-Anbieter Box soll mehrere Banken für einen Börsengang ausgesucht haben. Allerdings ist unklar, ob das Unternehmen profitabel ist.

Cloud Computing auf dem Vormarsch: Das Start-up Box soll bereits Banken für den geplanten Börsengang ausgesucht haben. Reuters

Cloud Computing auf dem Vormarsch: Das Start-up Box soll bereits Banken für den geplanten Börsengang ausgesucht haben.

New YorkDer Cloud-Anbieter Box hat Insidern zufolge mehrere Banken für einen 2014 ins Auge gefassten Börsengang ausgewählt. Die Federführung sollen Morgan Stanley, Credit Suisse und JPMorgan Chase haben, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach könnte die Firma in der ersten Hälfte des kommenden Jahres an die Börse gehen und etwa 500 Millionen Dollar einnehmen.

Box gehört im Silicon Valley zu den heißesten Kandidaten für einen Börsengang. Investoren bewerten das im Jahr 2005 gegründete Start-up mit 1,2 Milliarden Dollar. Es ist unklar, ob das Unternehmen profitabel ist.

Box bietet Firmen und Privatleuten Speicherplatz im Netz an, damit sie ihre Dateien jederzeit zur Verfügung haben und mit anderen Nutzern austauschen können. Einer der wichtigsten Konkurrenten ist Dropbox: Er ist ebenfalls in der Hand von Privatinvestoren und wird mit vier Milliarden Dollar bewertet.

Cloud Computing gehört zu den Wachstumssparten in der IT-Branche. In dem Bereich sind auch Konzerne wie Amazon.com, Google, Microsoft oder Apple aktiv.

Am Donnerstag war der Kurznachrichtendienst Twitter an die Börse gegangen und hatte so mehr als 1,8 Milliarden Dollar eingenommen. Als Börsenkandidaten gelten auch der Bezahldienst Square und der Limousinendienst Uber.

Von

rtr

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