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29.01.2009

08:13 Uhr

Computerbranche

Dell kommt Sparprogramm teuer zu stehen

Auf den Computerhersteller Dell kommen wegen seines Sparprogramms Kosten in Millionenhöhe zu. Allein fürs laufende Jahr rechnet Dell mit Zusatzkosten in Höhe von 280 Millionen Dollar.

HB ROUND ROCK. Der weltweit zweitgrößte Computer-Hersteller Dell rechnet durch seinen Konzernumbau und sowie durch Aktienoptionen mit hohen Einmalbelastungen. Für das laufende vierte Geschäftsquartal sei eine außerordentliche Belastung von insgesamt 280 Mio. Dollar vor Steuern zu erwarten, teilte Dell am Mittwochabend am Sitz in Round Rock (Texas) mit.

Der US-Konzern plant nach früheren Angaben insgesamt Einsparungen von drei Mrd. Dollar bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011. So kündigte Dell gerade die Schließung seiner Produktion im irischen Limerick an. Rund 1900 Arbeitsplätze werden gestrichen.

Dell kämpft infolge der Finanzkrise mit einer gesunkenen Nachfrage und schwächeren Gewinnen. Von den neuen genannten Belastungen seien 135 Mio. Dollar für den Konzernumbau nötig. Die übrigen 145 Mio. Dollar fielen im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen an. Die Zahlen für das laufende Quartal will Dell Ende Februar vorlegen.

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