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18.01.2010

07:47 Uhr

Computerbranche

Kontron mit starkem vierten Quartal

Das viere Quartal des vergangenen Jahres hat sich für den Kleincomputer-Hersteller Kontron ausgezahlt. Allein in diesem Zeitraum konnte Kontron 130 Millionen Euro Umsatz einfahren.

Quelle: Reuters

HB ECHING. Der Minicomputer-Hersteller Kontron hat die eigenen Ziele für das vierte Quartal erreicht. Wie im Dezember angekündigt, liege der Quartalsumsatz bei mehr als 130 Mio. Euro, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Montag mitteilte. 2008 setzte Kontron ebenfalls wie geplant rund 465 Mio. Euro um, das sind sechs Prozent weniger als 2008. Die Dividende soll aber unverändert bei 20 Cent liegen. Damit hält Kontron an der bisherigen Dividendenpolitik fest. Im Falle eines großen Zukaufs wollte Unternehmenschef Ulrich Gehrmann auf eine Ausschüttung verzichten, hatte es im Dezember geheißen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Gehrmann nach wie vor eine „flache Geschäftsentwicklung“. Der Boden sei erreicht, aber noch kein signifikanter Aufschwung in Sicht. Das vierte Quartal war stärker als das dritte vom russischen Rubel belastet. Im dritten Quartal hatte vor allem die Schwäche der russischen Währung das operative Ergebnis um etwa eine Million Euro gedrückt. Zwar wächst Kontron in Russland organisch, die schwache Währung drückt aber den Gewinn.

Bis zum frühen Nachmittag verlor die Kontron-Aktie 2,7 Prozent auf 8,52 Euro und entwickelte sich damit schwächer als der TecDax , der um 1,1 Prozent auf 832 Punkte abnahm. Ein Händler an der Börse hatte bereits am Morgen Gewinnmitnahmen vorhergesagt. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sah die Kontron-Zahlen „genau im Rahmen unserer Erwartungen“.

„Angesichts des vom Markt erwarteten Wachstums von sieben Prozent ist der Ausblick etwas enttäuschend“, schrieb er in einem ersten Kommentar. Pehl selbst ist optimistischer und rechnet nach der Übernahme der Schweizer Digital Logic mit einem Umsatzanstieg von 8,8 Prozent. „Das Management hat jedoch nichts dazu gesagt, ob seine Ziele sich auf das organische Wachstum beziehen oder nicht“, merkte er an.

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