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10.12.2013

16:06 Uhr

Computerbranche

Microsoft lässt deutsche Standorte unangetastet

Bisherige Standorte sollen nun doch bestehen bleiben, doch insgesamt will Microsoft seine Firmenstruktur in Deutschland reformieren. Mitarbeiter sollen an einzelnen Standorten auch im Home-Office arbeiten können.

Will die deutschen Standorte nun doch nicht antasten: Microsoft-noch-Chef Steve Ballmer, hier Mitte November bei der Eröffnung von „Microsoft Berlin“. dpa

Will die deutschen Standorte nun doch nicht antasten: Microsoft-noch-Chef Steve Ballmer, hier Mitte November bei der Eröffnung von „Microsoft Berlin“.

MünchenMicrosoft wird seine deutschen Standorte in Böblingen, Bad Homburg und Hamburg nun doch nicht schließen. In einer Nachricht an die Mitarbeiter schrieb das Unternehmen, dass die Niederlassungen bestehen bleiben sollen. Ihre Fläche soll aber verkleinert werden. Teamsitzungen und Treffen mit Partnern und Kunden sollen auch künftig in den genannten Standorten möglich sein, hieß es in der Mitarbeiter-Mail. In Berlin hatte der Softwarekonzern erst kürzlich eine Hauptstadtrepräsentanz eröffnet, in München verlagert Microsoft seinen Standort derzeit von Unterschleißheim nach München-Schwabing. In Deutschland arbeiten 2.700 Menschen für Microsoft.

Das Unternehmen will mit einer Konzentration auf Niederlassungen in Berlin, Köln und München auch die Arbeitsstruktur neu organisieren und modernisieren. So sollen die Mitarbeiter statt eines klassischen Arbeitsplatzes im Büro die Möglichkeit haben, an anderen Orten und zu Hause zu arbeiten. Die Unternehmensleitung habe gemeinsam mit den Betriebsräten die ursprünglichen Pläne überarbeitet, hieß es. Man wolle nicht „ungewollt neue Barrieren für die Zusammenarbeit erzeugen“.

Von

dpa

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