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18.06.2013

11:36 Uhr

Daniel Loeb

US-Investor drängt verstärkt auf Sony-Auspaltung

Sony soll zerschlagen werden. Das fordert der US-Investor Daniel Loeb. Die Konzernspitze ist dagegen. Doch Loeb erhöht seine Anteile und seine Macht im Unternehmen. Loeb treibt die Sony-Aktie seit Monaten in die Höhe.

Bleibt Sony ein Gemischtwarenladen? Daniel Loeb kämpft für eine Aufspaltung. AFP

Bleibt Sony ein Gemischtwarenladen? Daniel Loeb kämpft für eine Aufspaltung.

TokioDer US-Investor Daniel Loeb, der eine Aufspaltung von Sony durchsetzen will, erhöht den Druck auf den japanischen Elektronik-Riesen. Loebs erhöhte den Anteil an Sony von 6,5 auf 6,9 Prozent und verlangt einen Platz im Verwaltungsrat. Sony-Chef Kazuo Hirai sprach sich bisher stets gegen die von Loeb vorgeschlagene Abspaltung des Film- und Musikgeschäfts aus, der Konzern muss die Idee aber gründlich prüfen.

Loebs Hedge-Fonds Third Point sammelte inzwischen 70 Millionen Sony-Aktien im Wert von 136,5 Milliarden Yen an (gut eine Milliarde Euro) an, wie aus seinem Brief an die Konzern-Führung hervorgeht. Er wolle den Vorschlag schnell Banken und Verwaltungsrat vorstellen. Die Aktivitäten von Loeb haben mit dazu beigetragen, dass die Aktie von Sony seit Monaten im Aufwind ist. Seit Jahresanfang legte das Papier um 85 Prozent zu.

Loeb sah sich schon mit 6,5 Prozent als größter Einzelaktionär von Sony. Er will nach der Abspaltung 15 bis 20 Prozent des Unterhaltungsgeschäfts an die Börse bringen. Die Einnahmen sollen in die Sanierung des kriselnden Elektronik-Geschäfts fließen. Der Milliardär hatte sich in der Vergangenheit bereits beim Internet-Konzern Yahoo gegen die damalige Konzernführung durchgesetzt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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pirat54

18.06.2013, 12:34 Uhr

"Was ist denn eine Auspaltung? Ein solcher Grammatik Fauxpas und dann noch in der Titelzeile ist für eine führende Wirtschaftszeitschrift auch nicht ohne. Welcher Pisa - Jahrgang war denn hier am Werke?"

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