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24.09.2011

12:03 Uhr

Datenschutz

Aigner warnt vor neuer Facebook-Anwendung

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat vor dem neuen „Timeline“-Angebot der Internet-Firma Facebook gewarnt. Es ginge vorrangig darum, an möglichst viele Daten der Kunden zu kommen.

Mark Zuckerberg stellt Timeline vor. Reuters

Mark Zuckerberg stellt Timeline vor.

BerlinDas neue „Timeline“-Angebot der Internet-Firma Facebook stößt in Deutschland weiter auf Kritik. „Über dieses wichtige Projekt wurde mir nichts gesagt, was nicht in Ordnung ist“, sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Die Grundphilosophie von Facebook sei, an möglichst viele Daten der Kunden zu kommen. Der Datenschutzbeauftragte der Stadt Hamburgs, Johannes Caspar, wies im NDR-Inforadio darauf hin, dass das Geschäftsmodell von Facebook daraus bestehe, die Daten seiner Nutzer zu verkaufen. Zwar erkenne er an, dass das soziale Netzwerk einen kommunikativen Mehrwert habe. Aber es gebe erhebliche Defizite beim Datenschutz. „Facebook muss hier noch viel tun, um einen hinreichenden Schutz der Daten der Betroffenen herzustellen.“ Aigner kündigte erneute Gespräche in den USA an.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte am Donnerstag angekündigt, dass sein Unternehmen noch stärker Plattform für den Multimedia-Konsum seiner Nutzer werde wolle. Zudem könnten Nutzer eine Art multimediale Biographie ihres Lebens auf Facebook erstellen.

Von

rtr

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