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26.04.2011

15:55 Uhr

Datenskandal

Klage gegen Apple

Wer mit seinem iPhone durch die Gegend zieht, der hinterlässt Spuren. Immer und überall wird das Gerät geortet und so Informationen gesammelt. Gegen die Speicherung dieser Daten haben nun zwei Kunden Klage eingereicht.

Ungewollte Bewegungsprofile: Applegerät durch die Datenspeicherung in Erklärungsnot. Quelle: Reuters

Ungewollte Bewegungsprofile: Applegerät durch die Datenspeicherung in Erklärungsnot.

New York Die versteckte Speicherung von Nutzerdaten hat für Apple juristische Konsequenzen: Zwei Kunden haben vor einem US-Gericht in Tampa (US-Staat Florida) Sammelklage gegen den Hersteller von iPhone und iPad eingereicht. Laut der Klageschrift vom 22. April fordern sie, dass Apple die Sammlung von Ortungsdaten beendet. Zudem verlangen sie eine Erstattung des Kaufpreises, weil sie in Kenntnis der Datenspeicherung die Produkte nicht gekäuft hätten. Apple äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Vorgang.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass bestimmte Apple-Geräte dauerhaft und kontinuierlich Informationen über die jeweiligen Aufenthaltsorte der Nutzer speichern. Betroffen sind iPhones sowie iPads mit Mobilfunkverbindung. Die Informationen werden weder an Apple noch an andere weitergeleitet. Datenschützer kritisierten die Speicherung.

Von

dpa

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