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05.01.2004

08:33 Uhr

Der Computerbauer setzt seine Wachstumsstrategie konsequent um

Dell: „Unerhört effizient und fokussiert“

VonJoachim Hofer

Jeder Mitarbeiter des Computerbauers Dell soll wissen, was er an seinem Arbeitgeber hat. Also ließ die PR-Abteilung des Konzerns jüngst an den Pforten der Dell-Werke Tafeln aufstellen, die eine Titelseite des amerikanischen Wirtschaftsmagazins „Business Week“ zeigen.

ROUND ROCK. Auf dem Cover kündigt die Zeitschrift vollmundig an, die Geheimnisse des am besten geführten Technologie-Unternehmens der Welt zu lüften. Selbst wenn das US-Blatt mit seiner Titelzeile zu dick aufträgt: Wenige IT-Firmen haben in den vergangenen Jahren für so viel Wirbel gesorgt wie Dell. Und keiner der führenden IT-Konzerne ist in der jüngsten Wirtschaftskrise so stark gewachsen. Selbst nach der Übernahme des Wettbewerbers Compaq konnte Hewlett- Packard seinen Rivalen Dell nur kurz von der Spitzenposition auf dem PC-Markt verdrängen. Doch das ist noch nicht alles: Von derzeit 40 Mrd. $ Umsatz will das Unternehmen in zwei Jahren auf 60 Mrd. $ wachsen. Dabei soll es nicht bleiben, haben Konzernchef Michael Dell und sein Vize Kevin Rollins angekündigt. Sie wollen noch viel größer werden.

Die Analysten trauen Dell den Erfolg zu, denn im Gegensatz zu vielen anderen expandierenden Unternehmen stimmen die Zahlen. Zuletzt kletterte der Quartalsumsatz um 16 % auf 10,6 Mrd. $, der Gewinn stieg um 21 % auf 677 Mill. $.

„Dell arbeitet unerhört effizient und fokussiert“, sagt Ranjit Atwal, Analyst der Marktforschungsfirma Gartner. Das zeige sich in allen Bereichen des Unternehmens. Beispiel Forschung: „Grundlagenforschung interessiert Dell nicht“, betont der Experte, „jeder Dollar, den die Firma in die Entwicklung steckt, muss sich schnell auszahlen.“

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