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23.07.2013

16:24 Uhr

Die Folgen des Mobilfunk-Megadeals

Aus E-Plus wird jetzt O2 – und nu?

VonMartin Dowideit

Mit einem Paukenschlag schwingt sich O2 durch den geplanten Kauf von E-Plus zum größten Handy-Anbieter in Deutschland auf. Welche Hürden die Fusion mit sich bringt – und was Mobilfunkkunden erwarten können.

O2 schnappt sich E-Plus

Ein neuer Mobilfunkgigant entsteht

O2 schnappt sich E-Plus: Ein neuer Mobilfunkgigant entsteht

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Düsseldorf„Jetzt habe ich es endlich geschafft von Euch weg zu kommen und ZACK kauft Ihr meinen jetzigen Anbieter auf“, schreibt Peter Colt auf der Facebook-Seite von O2. „Peter du hast uns durchschaut“, antwortet eine Mitarbeiterin im Namen von O2. Was ist passiert? Der Handyanbieter erwirbt für fünf Milliarden Euro und 3,1 Milliarden Euro in Aktien den Konkurrenten E-Plus und nicht nur Kunde Colt fragt sich, welche Auswirkungen das für seine künftigen Entscheidungen und den deutschen Mobilfunkmarkt haben wird.

In den Facebook-Gruppen der Produktangebote von O2 und E-Plus heißt es: Erst einmal ändert sich gar nichts. Es fragen dort zwar bereits Kunden, die auf ein Sonderkündigungsrecht hoffen. Doch das werde es „sicher nicht geben“, heißt es bei O2. Alles weitere sei bislang noch nicht klar, schließlich müssten noch die Kartellbehörden dem Plan der spanischen O2-Mutter Telefónica zustimmen.

Erst Mitte 2014 soll die Fusion endgültig in trockenen Tüchern sein, schätzen die Unternehmen. Der bisherige E-Plus-Eigner KPN aus den Niederlanden wird künftig 17,6 Prozent an O2 (Telefónica Deutschland) halten. Doch Marktbeobachter sind skeptisch, dass die europäische Wettbewerbsaufsicht den Deal so rasch durchwinken wird.

Zum einen seien negative Auswirkungen auf die Kunden zu befürchten, urteilt Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikation an der Universität Duisburg-Essen, im Gespräch mit Handelsblatt Online. Telefonieren „könnte nicht mehr so schnell billiger werden wie in den vergangenen Jahren“. Allerdings habe die EU in anderen Fällen eine Fusion auf nur drei Anbieter genehmigt. Zum Jahresende 2012 geschah das etwa in Österreich, wo der Hutchinson-Konzern das Geschäft des Konkurrenten Orange kaufte. Auch in Irland oder den Niederlanden sind nur noch drei Anbieter mit eigenem Netz vertreten.

In Deutschland stelle sich die Situation allerdings anders als etwa in Irland da, sagt Antonios Drossos von der Beratungsfirma Rewheel. Sein Unternehmen verfasst regelmäßig Stellungnahmen zum Mobilfunkmarkt in Europa für die EU-Kommission. „Wir betrachten die Fusion negativ und werden diese Einschätzung der Kommission übermitteln“, erklärt Drossos im Gespräch mit Handelsblatt Online. Denn die Marktsituation sei in Deutschland besonders.

Kommentare (8)

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Peter_Schuppli

23.07.2013, 15:36 Uhr

Wenn durch diese Fusion drei vergleichbar grosse Anbieter entstehen und daneben noch andere am Markt auftreten, wie soll das aus Wettbewerbssicht wirklich kritisch sein? In anderen Industrien bestehen doch wesentlich grössere Markanteilskonzentrationen.

Benno

23.07.2013, 18:40 Uhr

Schlecht für den Wettbewerb wenn das durchgeht. Die Preise werden wohl steigen.

Account gelöscht!

23.07.2013, 19:53 Uhr

wer immer noch Glaubt, ein Handy benutzen zu müssen, dem ist nicht mehr zu helfen!
Das ganze Massenkontroll- & Manipulations-System bricht sofort zusammen ohne das nötige Maß an Datenauswertung!


O2 Telefónica (Spanien) ist eine ersterangige Tochter der Telekom (DE)

Die Telekom ist im übrigen aus der Deutschen Post der DDR (100% Teil des M.f.S.) hervorgegangen und
der Haupttäter in Deutschland, in Sache PRISM,
als Verantwortlicher Netzbetreiber mit den Serverkapazitäten in Kalifornien (USA)
bewusst die Datenströme nach USA geleitet - ich glaube JA?

Die Telekom und ihre Tochter Tochter Firmen, Telefonica (Spanien), Brasilien, ....
---http://www.telekom.com/weltweit

Die selbe Stasi-Arbeit (Bahn, Presse, Polizeigewerkschaft)
wie aus
"blaue Nylontasche mit Einwegfeuerzeug"
wird
"zündfähige blaue Nylontasche mit Propangasbehältnis"
für den Winterfahrplan der D-Bahn so passend,
natürlich nur rein zufällig !

Kartellrecht zum einen will ich Meinen und zum anderen stehen da Strafverfahren an,
zu schweren Datenschutz Missbrauch und Spionage,
Verrat der Bürger inkl. Hochverrat,
das Gleiche gilt natürlich für die Mittäter diese Regierung!!

wofür die Nebelkerzen, was läuft da im Hinterzimmer Brüssel zu der "Wirtschaftszone" Hollywoods Firma US ab ?

http://skadenz.sk.funpic.de/wordpress/

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