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20.03.2014

00:21 Uhr

Drängelnder Investor

Icahn fordert von Ebay Paypal-Börsengang

Carl Icahn will, dass Ebay den Bezahldienst Paypal an die Börse bringt. In einem Rundschreiben fordert der gefürchtete Investor einen Teilverkauf von 20 Prozent. Ebay hat Icahns Vorschläge bisher abgelehnt.

Unruhe durch den Investor: Carl Icahn fordert von Ebay, den Bezahldienst Paypal schnell an die Börse zu bringen. ap

Unruhe durch den Investor: Carl Icahn fordert von Ebay, den Bezahldienst Paypal schnell an die Börse zu bringen.

New YorkDer streitbare Investor Carl Icahn ändert seine Taktik im Bestreben, den Bezahldienst Paypal von Ebay abzuspalten. Der Internetkonzern könne zunächst einen Anteil von 20 Prozent an Paypal an die Börse bringen, schrieb Icahn am Mittwoch in einem offenen Brief auf seiner Website.

Dadurch würde Ebay weiterhin die Kontrolle behalten. Zusätzlich könnten sich die Unternehmen durch einen langlaufenden Vertrag aneinander binden, fuhr Icahn fort.

Der Milliardär hält etwa zwei Prozent an Ebay und verlangt seit Wochen lautstark die Abspaltung von Paypal. Eigenständig seien die Firmen mehr wert, begründet Icahn seine Forderung. Die Ebay-Führung lehnt das Ansinnen kategorisch ab und betonte wiederholt, dass es Paypal unter dem eigenen Dach halten will.

Paypal-Aufsichtsrat: Ebay lehnt Kandidaten von Icahn ab

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Ebay lehnt Kandidaten von Icahn ab

Zwischen Ebay und Carl Icahn tobt ein bitterer Wettstreit um den Online-Bezahldienst Paypal. Ebay lehnte zwei Aufsichtsrat-Kandidaten des US-Investoren ab. Die Ebay-Führung lehnt eine Abspaltung von Paypal strikt ab.

Der Marktplatz und der Bezahldienst ergänzten sich besser denn je, wiederholte Ebay seine Argumentation nach dem neuesten Icahn-Vorstoß. „Paypal gedeiht prächtig als Teil von Ebay.“ Icahn kauft in der Regel vergleichsweise kleine Anteile von Unternehmen, stellt dann lautstark Forderungen und löst so in den betroffenen Konzernen Aufregung aus. Zuletzt hatte er sich unter anderem mit Apple und dem PC-Hersteller Dell angelegt.

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