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25.01.2007

10:01 Uhr

Drittes Quartal

Symantec verordnet sich Sparprogramm

So schlecht sind die Zahlen, die Symantec vorgelegt hat, gar nicht. Immerhin hat der weltgrößte Hersteller von Sicherheitssoftware im dritten Quartal 25 Prozent mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Zufrieden ist das Unternehmen trotzdem nicht.

HB NEW YORK. Der weltgrößte Hersteller von Sicherheitssoftware Symantec hat mit seinem Quartalsgewinn die eigenen Erwartungen leicht übertroffen. Der Konzern hatte seine Prognose erst vor wenigen Tagen wegen einer schwächer als erwartet ausgefallenen Nachfrage und höherer Kosten heruntergeschraubt. Der Nettogewinn stieg in dem bis Ende Dezember laufenden dritten Geschäftsquartal auf 113,7 Mill. Dollar von 90,7 Mill. im Vorjahreszeitraum, wie Symantec am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz kletterte auf 1,31 Mrd. Dollar von 1,15 Milliarden.

Das Unternehmens bezeichnete den Dreimonatsabschnitt dennoch als „enttäuschend“ und kündigte Kostensenkungen in Höhe von 200 Millionen Dollar an. Dies soll mit Kostensenkungen und Stellenstreichungen erreicht werden. Ohne einmalige Belastungen wie Umstrukturierungen verdiente Symantec bereinigt 247,8 Millionen (282,4 Millionen) Dollar oder 26 (26) Cent je Aktie. Bereinigt stieg der Umsatz auf 1,32 Milliarden Dollar - von 1,25 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

Symantec kündigte zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm in Höhe von einer Milliarde Dollar an. Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel auf 17,55 Dollar. Im regulären Handel hatte sie sieben Prozent auf 17,48 Dollar zugelegt.

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