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04.05.2012

07:33 Uhr

Drupa in Düsseldorf

Hewlett-Packard zeigt sich von einer neuen Seite

VonJoachim Hofer

Der IT-Konzern hat sich auf der Düsseldorfer Drupa einen riesigen Stand reserviert. Dort präsentiert HP seine neuen Geräte. Hier zeigt sich eines ganz klar: Das Unternehmen setzt für die Zukunft auf den Digitaldruck.

Das Logo von Hewlett-Packard auf einem Großrechner. dpa/picture alliance

Das Logo von Hewlett-Packard auf einem Großrechner.

MünchenDie kleinen Drucker von Hewlett-Packard (HP) sind in den Büros seit Jahren zu Hause. Nun versucht der kalifornische IT-Konzern, auch mit Druckereien ins Geschäft zu kommen. „Wir sehen hier riesige Wachstumsmöglichkeiten für unsere Geräte“, sagt Jaimi Cyrus, Geschäftsführerin von HP Deutschland, im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Um sich den professionellen Anbietern zu präsentieren, nimmt HP viel Geld in die Hand: Auf der Weltleitmesse Drupa in Düsseldorf, die am Donnerstag begonnen hat, haben die Amerikaner rund 5.000 Quadratmeter Standfläche angemietet und sind damit nach dem deutschen Druckmaschinenkonzern Heidelberg der zweitgrößte Aussteller.

Das ist die Drupa

Messe

Die Messe Drupa ist die mit Abstand wichtigste Messe für die Hersteller von Druckmaschinen. Alle vier Jahre findet die Branchenschau statt, die sich über zwei Wochen erstreckt und in diesem Jahr 350.000 Besucher nach Düsseldorf locken soll. Dies sind etwas weniger als bei der letzten Drupa im Jahr 2008. Laut Drupa-Chef Bernhard Schreier handelt es sich bei den Besuchern vor allem um Führungskräfte. Er rechnet daher mit vielen Vertragsabschlüssen.

Krise

Seit 2008 steckt die von deutschen Firmen dominierte Branche in der Krise. Die Umsätze haben sich auf 4,5 Milliarden Euro halbiert. Neben der Finanzkrise ist dafür der digitale Wandel verantwortlich. Immer mehr Inhalte wandern von Print ins Internet ab.

„Der Digitaldruck ist ein Schlüsselthema für den ganzen Konzern“, unterstrich Cyrus. Vergangenes Jahr erzielte HP einen Umsatz von 25,8 Milliarden Dollar (rund 20 Milliarden Euro) in seiner Druckersparte, das ist gut ein Fünftel aller Erlöse des Unternehmens aus dem Silicon Valley. Zum Vergleich: Heidelberger Druck erwirtschaftete vergangenes Geschäftsjahr 2,6 Milliarden Euro.

Im Geschäft mit Profis setzt HP im Prinzip dieselbe Technik wie bei den Bürodruckern ein, den sogenannten Digitaldruck. Firmen wie Cewe Color nutzen solche Drucker bereits in großem Stil, um Fotobücher für ihre Kunden zu produzieren.

Kommentare (2)

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04.05.2012, 08:34 Uhr

Dann druckt mal schön....ein Notebook kommt mir von denen sicher nicht mehr ins Haus. Zusammengepapptes Plastik, was sich dann mit Hilfe des abartigen Lüfters da drin einen abröhrt. Systemkomponenten die wie Flaschenhälse reagieren und alles in allem ein System was nur noch Schmerzen bereitet. Ne Danke....dann druckt mal schön!

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04.05.2012, 09:25 Uhr

"Vinyl kills the .mp3 industry"

@karsten wie recht du doch hast^^ hab mich erst riesig über mein hp pavillion gefreut... Die Leistung ist auch gnaz ok... solange man das Teil nciht überlädt mit iwelchen Sachen, die HP-Tools nicht nutz und einen der klappernde und kratzende Lüfter nicht stört.

PS: niemals ein Gummibärchen neben den Lüfter legen... den Fleck bekommt man nciht mehr raus

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